Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Serben gedenken der Kriegsopfer
Lokales Teltow-Fläming Serben gedenken der Kriegsopfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:40 04.07.2016
Kranzniederlegung auf dem Stalag-Friedhof. Quelle: Tobias Bärmann
Anzeige
Luckenwalde

Am Samstagnachmittag gedachte die Serbisch-Orthodoxe Gemeinde Berlin auf dem jugoslawischen Teil des Stalag-Friedhofs in Luckenwalde wieder der dort bestatteten Kriegsopfer. Auch in diesem Jahr nahmen nicht nur Mitglieder der Berliner Gemeinde an dem feierlichen Gedenken teil, sondern ebenfalls offizielle Vertreter der Republik Serbien und der Stadt Luckenwalde sowie interessierte Gäste.

Erzpriester hält Andacht

Die Andacht selbst wurde von Erzpriester Dragan Sekulic geleitet und auf Serbisch und Deutsch abgehalten. Unter anderem wurden dabei auch die Namen der 54 Bestatteten verlesen. Anschließend richtete zunächst Peter Mann im Namen der Stadt Luckenwalde Worte an die Anwesenden. Er sah die Bedeutung solcher Gedenken vor allem darin, Kriegsschicksalen die Anonymität zu nehmen. „Der Mensch rückt in den Mittelpunkt, sein unerfülltes Leben und das Leid, das ihm und seiner Familie angetan wurde.“

Serbischer Konsul: „Ein Ort der Völkerverständigung“

Der Konsul der serbischen Botschaft Berlin, Kosta Semonovic, unterstrich danach in seiner Rede die Rolle der Gedenkstätte für die Völkerverständigung: „Dieser ehemalige Ort des Schreckens ist nun ein Ort der Versöhnung geworden“. Den zeremoniellen Abschluss des Totengedenkens bildete eine Blumen- und Kranzniederlegung an der Widmungstafel des Friedhofs. Nach dem offiziellen Gedenkteil folgte dann das traditionelle Picknick.

Der Vorsitzende der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde Berlin, Dragan Mitrovski, zeigte sich am Ende sehr zufrieden und machte der Stadt Luckenwalde ein Kompliment für die Existenz dieser Gedenkstätte und deren hervorragenden Zustand.

Das Stammlager III A war von 1939 bis 1945 eines der größten Kriegsgefangenenlager auf deutschem Boden.

Von Tobias Bärmann

Am Wochenende zeigte die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren ihre Geräte und ließ in ihr Aufgabengebiet blicken. Die Kameraden sind für Einsätze mit Gefahrengütern gut ausgerüstet und freuen sich über den großen Zulauf von Kindern und Jugendlichen.

07.07.2016

Am Sonntagnachmittag hat der Autor Günter Nagel sein Buch „Das geheime deutsche Uranprojekt 1939 bis 1945. Beute der Alliierten“ vorgestellt. Das Interesse an diser Geschichte Kummersdorfs war so groß, dass die Plätze im Museum am Teltow bei Weitem nicht ausreichten.

04.07.2016

Der Heimat- und Bürgerverein aus Groß Kienitz hat am Freitag zum lustigen Märchentheater für Erwachsene eingeladen. Die Besucher wurden bei Theaterstücken wie „Hase und Igel“ oder „Die Bremer Stadtmusikanten“ frei mit eingebunden. Das große Zelt war bis auf den letzten Platz besetzt.

04.07.2016
Anzeige