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Serben gedenken der Kriegsopfer

Luckenwalde Serben gedenken der Kriegsopfer

DieSerbisch-Orthodoxe Gemeinde Berlin gedachte am Sonnabendvormittag auf dem Stalag-Friedhof in Luckenwalde der serbischen Kriegstoten im Zweiten Weltkrieg. Traditionell wurden Kränze niederlegt und in Reden appelliert, das Gedenken nicht zu vernachlässigen.

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Kranzniederlegung auf dem Stalag-Friedhof.

Quelle: Tobias Bärmann

Luckenwalde. Am Samstagnachmittag gedachte die Serbisch-Orthodoxe Gemeinde Berlin auf dem jugoslawischen Teil des Stalag-Friedhofs in Luckenwalde wieder der dort bestatteten Kriegsopfer. Auch in diesem Jahr nahmen nicht nur Mitglieder der Berliner Gemeinde an dem feierlichen Gedenken teil, sondern ebenfalls offizielle Vertreter der Republik Serbien und der Stadt Luckenwalde sowie interessierte Gäste.

Erzpriester hält Andacht

Die Andacht selbst wurde von Erzpriester Dragan Sekulic geleitet und auf Serbisch und Deutsch abgehalten. Unter anderem wurden dabei auch die Namen der 54 Bestatteten verlesen. Anschließend richtete zunächst Peter Mann im Namen der Stadt Luckenwalde Worte an die Anwesenden. Er sah die Bedeutung solcher Gedenken vor allem darin, Kriegsschicksalen die Anonymität zu nehmen. „Der Mensch rückt in den Mittelpunkt, sein unerfülltes Leben und das Leid, das ihm und seiner Familie angetan wurde.“

Serbischer Konsul: „Ein Ort der Völkerverständigung“

Der Konsul der serbischen Botschaft Berlin, Kosta Semonovic, unterstrich danach in seiner Rede die Rolle der Gedenkstätte für die Völkerverständigung: „Dieser ehemalige Ort des Schreckens ist nun ein Ort der Versöhnung geworden“. Den zeremoniellen Abschluss des Totengedenkens bildete eine Blumen- und Kranzniederlegung an der Widmungstafel des Friedhofs. Nach dem offiziellen Gedenkteil folgte dann das traditionelle Picknick.

Der Vorsitzende der Serbisch-Orthodoxen Gemeinde Berlin, Dragan Mitrovski, zeigte sich am Ende sehr zufrieden und machte der Stadt Luckenwalde ein Kompliment für die Existenz dieser Gedenkstätte und deren hervorragenden Zustand.

Das Stammlager III A war von 1939 bis 1945 eines der größten Kriegsgefangenenlager auf deutschem Boden.

Von Tobias Bärmann

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