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Teltow-Fläming Serientäter vor dem Kadi
Lokales Teltow-Fläming Serientäter vor dem Kadi
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09:16 09.03.2016
Vorläufig festgenommen von Zivilfahndern: Wegen der Autobahnnähe gehören Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle zur Tagesordnung im Polizeirevier Ludwigsfelde. Quelle: Foto: Abromeit
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Großbeeren

Seit Freitag steht in Potsdam ein mutmaßlicher Serientäter vor Gericht, dem 16 Einbruchdiebstähle in Großbeeren nachgewiesen werden konnten. Wenigstens vier davon soll er gemeinschaftlich begangen haben. Am kommenden Freitag wird vor dem Landgericht in Potsdam weiterverhandelt.

Dem 1982 geborenen Albaner Eldi K. wird vorgeworfen, zwischen dem 12. Dezember 2014 und dem 27. Februar 2015 mehr als 6500 Euro Bargeld, teils in ausländischer Währung, elektronische Geräte, Schmuck, Bekleidung und Kreditkarten sowie ein 68-teiliges 825-Sterling-Silberbesteck im Wert von ungefähr 11 000 Euro erbeutet zu haben. Das Diebesgut soll der Angeklagte veräußert und den Erlös für sich verwendet haben, so der Vorwurf.

Am ersten Verhandlungstag hat die zuständige Strafkammer einen Verständigungsvorschlag unterbreitet, sagt Gerichtssprecherin Sabine Dießelhorst gegenüber der MAZ-Redaktion in Ludwigsfelde. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Angeklagte seien mit dem Vorschlag, der ein verabredetes Strafmaß betreffe, einverstanden gewesen. „Daraufhin hat sich der Angeklagte geständig eingelassen“, sagt Sprecherin Dießelhorst. Nun würden zum nächsten Verhandlungstermin am Freitag drei zusätzliche Zeugen eingeladen. Angesetzt waren insgesamt fünf Verhandlungstage am Landgericht an der Jägerallee, der vorerst letzte Mitte April.

Immer wieder werden im Berliner Umland Terrassentüren aufgehebelt und Wohnungen verwüstet, ob nachts, wenn Bewohner schlafen, oder tagsüber, wenn sie arbeiten. Da ist gut beraten, wer Parterre-Wohnung oder Einfamilienhaus in puncto Sicherheit nachrüstet. Empfehlungen geben Sicherheitsfirmen und Polizei. Was geschädigte Bewohner nicht machen sollten, auch wenn es ihnen schwerfällt: einen Einbruch persönlich nehmen. Für Kriminalisten steht fest: Eingebrochen und gestohlen wird, wo sich eine Gelegenheit bietet. Klappt es nicht, wird es beim Nachbarn weiter versucht.

Wegen der Vielzahl derartiger Straftaten rund um Berlin mit dem Autobahnring, der schnelle Fluchten ermöglicht, hatten die Landeskriminalämter Berlin und Brandenburg vor zehn Jahren die Gemeinsame Ermittlungsgruppe (GEG) gebildet.

Von Jutta Abromeit

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