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Siebter Kunstgewerbemarkt auf dem Zossenhof

Lindenbrück Siebter Kunstgewerbemarkt auf dem Zossenhof

Auf dem Zossenhof in Lindenbrück fand am Samstag der siebte Kunstgewerbemarkt statt. Corinna Jungblut-Pohl und ihr Ehemann Jens Pohl organisieren diese beliebte Veranstaltung an jedem dritten August-Sonnabend im Jahr und locken viele Besucher an.

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Veranstalten den Kunstgewerbemarkt: Corinna Jungblut-Pohl (r.) und Ehemann Jens Pohl (3.v.r.) mit ihrem vierjährigen Sohn.

Quelle: Gudrun Ott

Lindenbrück. Immer am dritten Sonnabend im August findet auf dem Zossenhof von Corinna Jungblut-Pohl und ihrem Ehemann Jens Pohl der Kunstgewerbemarkt statt. In diesem Jahr zum siebten Mal.

Als sich am Sonnabend um 14 Uhr das Hoftor öffnete, warteten schon die ersten Besucher. Eine halbe Stunde später war es bereits voll, und ankommende Autofahrer mussten im kleinen Dorf nach Parkplätzen Ausschau halten. So viele Besucher habe er noch nie hier erlebt, sagte Hans-Joachim Schulze, der in einer Remise seine Aquarelle aufgebaut hatte. Wieder dabei die Kalender für das kommende Jahr mit Zossener Motiven.

Neben an wurde gesponnen, geklöppelt und es wurde ein altes Handwerk der Wikinger vorgeführt. Silke Nitschmann erklärte: „Das sogenannte Nadelbinden ist der Vorläufer vom Sticken, Stricken und Häkeln.“ Mit flinken Fingern zwirbelte die junge Frau einen Wollfaden, um ihn dann mit Hilfe einer groben Nadel mit sich selbst zu verschlingen. „Interessant“, sagten Klaus-Dieter und Liane Hasenfeld aus Wildenau. Das Ehepaar aus dem Elbe-Elster-Kreis war nicht zum ersten Mal auf dem Zossenhof. Sie sagten: „Uns gefällt das Rustikale, das Einfache. Hier ist es ein bisschen wie Urlaub.“

Dass sich die Gäste auf dem mehr als 200 Jahre alten Bauernhof wie im Urlaub fühlen, freute Hof-Chefin Corinna Jungblut-Pohl. Die gelernte Physiotherapeutin wohnt mit ihrem Mann Jens Pohl seit acht Jahren hier und bietet unter anderem therapeutisches Reiten und Kindergeburtstagsfeiern mit Pferden an. Der Markt sei ursprünglich nur als Werbung für den Hof gedacht gewesen, habe sich aber als eigenständige Veranstaltung etabliert.

Von Anfang an dabei sind der Imker Karl-Heinz Riedel aus Funkenmühle und die Keramikerin Maria Luise Faber aus Lindenbrück. Auch Arnold Klähr aus Vetschau bot mit seinen Holzarbeiten und Gesundheitsbrettchen Handwerkliches. Zurück zur Natürlichkeit lautete die Devise, der die Besucher gern folgten.

Von Gudrun Ott

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