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Teltow-Fläming Siebtes Hexenfest rund um die Walkmühle
Lokales Teltow-Fläming Siebtes Hexenfest rund um die Walkmühle
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22:00 31.10.2016
Viel Spaß hatten die kleinen Besucher bei der Krach- und Peng-Show mit Bruno Scholz (v.l.), Helma Lange und Bernd Schmidl. Quelle: Elinor Wenke
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Woltersdorf

Gespenstisch und märchenhaft ging es am Sonnabend rund um die Walkmühle in Woltersdorf zu. Die Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba) Aktiv und der Verein Walkmühle hatten zum Hexenfest eingeladen. Weiße Geistergewänder hingen in den Bäumen, bunte Lampions zitterten in der Luft, magische Würfel säumten die Terrasse und loderndes Feuer sorgte für Gemütlichkeit. Ab und zu huschten Hexen auf ihren Besen durch die Dunkelheit.

Petra Riemann (l.) und Viola Karcher hatten sich als waschechte Hexen verkleidet und boten mystische Getränke an. Quelle: Elinor Wenke

„Es ist schon unser siebtes Hexenfest“, begrüßte Luba-Chef Jörg Kräker die Besucher. „Wir nennen es bewusst nicht Halloween, denn der Begriff ist in jüngster Zeit ein bisschen in Verruf geraten.“ Einige Gäste hatten sich verkleidet. Für alle gab es einen Parcours mit lustigen Stationen. Kräfte messen konnte man unter anderem beim Hexenbesenweitwurf, beim Hutzielwurf, Büchsenwerfen und Balancieren.

Allerlei Experimente

Dicht umringt war die Krach- und Peng-Show. Bernd Schmidl und Helma Lange vom Verein Walkmühle und ihr Helfer Bruno Scholz hatten wieder allerlei Experimente und verblüffende Effekte vorbereitet. „Mit zwei Geräten können wir ein echtes Blitzlichtgewitter erzeugen“, sagte Schmidl. Fasziniert blieben die Kinder auch an der magischen Kugel stehen, die in der Dunkelheit in wechselnden Farben leuchtete.

Schon am Eingang zur Walkmühle wurden die Besucher von Geister, Gespenstern und seltsamen Gestalten begrüßt. Quelle: Elinor Wenke

Die kulinarischen Angebote waren alles andere als alltäglich. So gab es Drachenfleisch und Knüppelkuchen. Viola Karcher und Petra Riemann von der Luba boten mystische Spezialitäten an. Hinter „Hexenblut“ verbarg sich Glühwein, hinter „Knochenbrühe“ warmer Apfelsaft und „Monsterschleim“ wurde aus Orangensaft und blauer Lebensmittelfarbe gemixt. „Damit es schön grün wird“, sagte Viola Karcher. Sie hatte zudem sechs Kilo Brotteig vorbereitet und vier Stunden für ihre originelle Hexen-Kostümierung gebraucht.

Mit Lampions in die Dunkelheit

Alexander Rasenack aus Luckenwalde probierte sich mit Töchterchen Michelle-Marie (4) beim Kürbisschnitzen aus. „Wir sind zum ersten Mal hier. Für die Kinder ist das eine tolle Sache“, lobte er. Kinder der Kita „Nuthewichtel“ führten ihre einstudierten Tänze auf, bevor Zauberer Marillian seine Kunststücke zeigte. Mit Lampions ging es in der Dunkelheit auf eine Wolfswanderung. „Hier hat vor vier Wochen ein Wolf ein Reh gerissen“, berichtete Kräker. „Wir sind also mitten im Wolfsgebiet, aber die Kinder brauchen trotzdem keine Angst zu haben.“

Am späteren Abend gab es im Saal der Walkmühle noch Blues-Klänge. Weil der Chef der angekündigten Band „Gracefull Fall“ einen Tag zuvor selbst gefallen war und sich ein Bein gebrochen hatte, musste ein Ersatzmusiker einspringen: „Beared Rocking“.

Von Elinor Wenke

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