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Silbernes Jubiläum der Zufriedenen

Niedergörsdorf Silbernes Jubiläum der Zufriedenen

Die Gemeinde Niedergörsdorf feiert noch in diesem Jahr ein Jubiläum: Vor 25 Jahren schlossen sich die Ortsteile zusammen. Von den Ortsvorstehern der 22 Dörfer hört man nur Gutes über die Zusammenarbeit untereinander und mit der Verwaltung. Am 30. Juni wird das Jubiläum gefeiert.

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Sitzung der Ortsvorsteher von Niedergörsdorf.

Quelle: Isabelle Richter

Lindow. „Es macht Spaß, in der Gemeinde anzurufen und stets nett behandelt zu werden“, sagt Christian Laiblin über den Draht zwischen ihm als Ortsvorsteher in Kaltenborn und der Verwaltung. Er spricht damit nicht nur für sich, sondern auch für die 21 Dorf-Chefs der anderen Ortsteile. Und es könnte auch ein Resümee fürs silberne Jubiläum der Gemeinde. Vor 25 Jahren bildete sich das Amt Niedergörsdorf.

Jubiläumsfeier am 30. Juni in Altes Lager

Die große Sause dazu kündigte Hauptamtsleiterin Andrea Schütze kürzlich in einer Beratungsrunde der Ortsvorsteher an. Das Fest findet am 30. Juni um 18 Uhr im „Haus“ statt. Da die Ortsvorsteher selbst vieles in den vergangenen Jahren bewegt haben, sollen auch sie das Programm um die Feierlichkeiten ein wenig mitgestalten. Die Hauptamtsleiterin bat deshalb um Ideen und Vorschläge.

Das in der Gemeinde Niedergörsdorf viel richtig gemacht wurde, bestätigen nicht nur die Kommentare der Ortschefs, sondern zeigen auch die Dorfgemeinschaftsräume. Dort treffen von Sport bis Theater und Senioren alle Vereine und Freizeitgruppen zusammen.

Langenlipsdorf ist Einnahmekönig mit Dorfgemeinschaftshaus

„Es gab noch nie Diskussionen, dass ein Ort mehr Einnahmen hat oder weniger. Die Gemeinde unterstützt alle, die das ländliche Leben gestalten“, sagt Erhard Nitsche. Der Ortsvorsteher von Langenlipsdorf freut sich, mit dem Dorfgemeinschaftsraum bei sich „alle unter einem Dach“ zu haben. Damit sich die Langenlipsdorfer auch viele weitere Jahre darin wohlfühlen können, wurden im vorigen Jahr umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen vorgenommen. Seitdem ist der Raum mit sieben Vereinen, einem Chor und einer Billardgruppe fast täglich in Benutzung. „Wir sind sehr zufrieden. Der Raum wird von allen sehr gut angenommen“, berichtet Erhard Nitsche. Deshalb ist Langenlipsdorf auch einer der Spitzenreiter bei den Benutzungsgebühren. Im vorigen Jahr wurden 1100 Euro mit dem Gemeinschaftsraum erwirtschaftet.

In der Lindower Freizeitanlage läuft es ähnlich gut. Auch dort wurden die Wünsche der Dörfer von der Gemeinde umgesetzt. Da Malterhausen keinen eigenen Raum besitzt, nutzen die Nachbarn die Lindower Freizeitanlage einfach mit.

Gemeinschaftssinn hält zusammen

Steve Marsch ist in Lindow aufgewachsen und mit jungen Jahren bereits Ortsvorsteher. Er ist begeistert, was sich in seinem Ort auch durch die Freizeitanlage getan hat. „Der Raum ist sehr wichtig für uns“, erklärt Steve Marsch. Neben Treffen der Volkssolidarität oder der Kirchenfrauen findet in der Freizeitanlage regelmäßig der Lindower Kaffeeklatsch statt – eine Veranstaltung die Steve Marsch besonders schön findet. „Einer backt Kuchen, der andere kocht Kaffee und dann wird gemeinsam geschwatzt“, so der Ortsvorsteher. Er hat momentan nur noch einen Wunsch offen: Einen neuen Kühlschrank. Andrea Schütze gab daraufhin ihr Versprechen für die baldige Erfüllung.

Von Isabelle Richter

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