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Silbernes Jubiläum im Getränkemarkt

Luckenwalde Silbernes Jubiläum im Getränkemarkt

Vor 25 Jahren hat Bernd Zachow in Luckenwalde seinen Getränkemarkt „Heidekrug“ eröffnet, heute ist es der älteste Markt seiner Art in der Kreisstadt – und einzige mit Theke. Seine Kunden können dort ein frisch gezapftes Bier genießen.

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Seit 25 Jahren betreibt Bernd Zachow in der Luckenwalder Mittelstraße seinen Getränkemarkt „Heidekrug“.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Wenn Bernd Zachow morgens zur Arbeit kommt, kann er aus 40 Sorten Bier und 50 alkoholfreien Getränken wählen. Manch einer mag ihn darum beneiden, doch für ihn ist es sein Job.

Markt mit Zapfhahn – aber keine Kneipe

Der 60-Jährige hatte am 5. August 1991 seinen Getränkemarkt „Heidekrug“ in der Luckenwalder Mittelstraße eröffnet und feiert nun silbernes Jubiläum. „Das ist der älteste noch existierende Getränkemarkt der Stadt und der einzige mit Theke“, sagt Zachow. Denn alsbald hatte er eine Schankgenehmigung eingeholt. „Für Kunden, die das erste kühle Blonde gleich frisch gezapft genießen wollen“, sagt Bernd Zachow, betont aber: „Das ist hier keine Kneipe, in der man bis zum Umfallen trinken könnte.“ So hat er auch schon den einen oder anderen Trunkenbold hinauskomplimentiert. Das ist ihm wichtig, damit die wenigen weiblichen Kunden nicht abgeschreckt werden.

14 Sorten Mineralwasser

Auf 80 Quadratmetern Ladenfläche bietet Bernd Zachow Dutzende Sorten Gerstensaft, 14 Sorten Mineralwasser, andere nullprozentige Getränke, Wein, Sekt, Schnaps und Likör an. „Was nicht da ist, wird besorgt“, versichert der Geschäftsmann. Er holt alle Waren selbst vom Großhändler ab und bietet seinen Kunden auch einen Lieferservice an. Selbst trinkt er überhaupt keinen Alkohol.

Durch seine Kunden weiß er immer, was im Kiez passiert

An seiner Ein-Mann-Firma schätzt er, dass er sein eigener Chef ist und täglich mit vielen Leuten ins Gespräch kommt. „Fernsehen und Radio brauche ich nicht. Was hier im Kiez passiert, kriege ich hautnah von meinen Kunden mit“, erzählt Zachow. Auch den Kalender kann er sich sparen. „Am Monatsanfang gibt es Geld, da kommen viele Kunden“, weiß er. Manche halten ihm seit einem Vierteljahrhundert die Treue, vor allem ältere. „Die Jugend hat ein anderes Einkaufsverhalten. Sie ist es gewöhnt, rund um die Uhr an Alkohol ranzukommen, nicht nur bis 19.30 Uhr“, so Zachow.

Schritt in die Selbstständigkeit nie bereut

Den Schritt in die Selbstständigkeit hat der gelernte Berufskraftfahrer nie bereut. Nur als er 2013 wegen einer Fuß-OP ein halbes Jahr krank war, plagten ihn Existenzängste. „Ich hab’ mir Sorgen gemacht, wie es weitergeht“, sagt er. Doch es ging weiter und so soll es auch die nächsten fünf Jahre sein.

Von Elinor Wenke

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