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Situation auf den Philippinen im Fokus

Blankenfelde Situation auf den Philippinen im Fokus

Die Situation auf den Philippinen steht in diesem Jahr im Mittelpunkt des Weltgebetstags der Frauen. In Blankenfelde und Mahlow haben sich die katholische und die evangelische Kirchengemeinde für die Feier zusammengetan.

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Lesung mit Marieta Pfeiffer (2.v.r.) und Gabriele May (r.) beim Weltgebetstag der Frauen in Blankenfelde.

Quelle: Andrea von Fournier

Blankenfelde. Am Wochenende stand die katholische Kirche Blankenfelde im Zeichen des Weltgebetstags der Frauen (WGT). Christen aus der Region feierten gemeinsam einen atmosphärischen, spannenden Gottesdienst. Frauen der evangelischen Gemeinden Blankenfelde und Mahlow und der katholischen Gemeinde Blankenfelde hatten ihn seit einem Vierteljahr zusammen vorbereitet. Das „Blockflötenconsort“ unter Leitung von Hanna Maria Hahn war mit Gitarre und Bongos verstärkt worden und begleitete die Liturgie. Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische Frauenbewegung, die in über 170 Ländern begangen wird, dieses Jahr zum 70. Mal. Frauen informieren Frauen weltweit über ihre Situation, ihre Stellung in der Gesellschaft, über den Alltag in ihrer Heimat, Freuden, Sorgen und Nöte. So ist der WGT auch eine aktuelle, politische Veranstaltung, die die Solidargemeinschaft der Frauen formen soll. In jedem Jahr bereitet ein anderes Land den Gottesdienstablauf vor, der dann weltweit so gestaltet wird, dass alle Teilnehmer Informationen über die Situation der Frauen im Schwerpunktland bekommen.

Motto: „Was ist denn fair?“

Diesmal standen unter dem Motto „Was ist denn fair?“ die Philippinen im Fokus. Gabriele May, Vorsitzende des katholischen Pfarrgemeinderates, übernahm die Leitung des etwa 15-köpfigen Vorbereitungsteams, das sich seit Ende 2016 mit dem asiatischen Inselstaat beschäftigte. Die Frauen vermittelten den Gottesdienstbesuchern nun das Bild eines Landes, in dem die Gegensätze von arm und reich besonders drastisch sind. Dass Frauen trotz Absichtserklärungen der Regierung und bestehender Gesetze nicht geschützt sind vor Ausbeutung und oft männlicher Willkür zeigte eine Lesung, in der drei Frauen exemplarisch ihren Alltag schilderten: eine Hausangestellte, eine Landarbeiterin und eine Witwe. Das Geld, das viele Länder nach dem verheerenden Wirbelsturm Yolanda 2013 gespendet hatten, ist bis heute nicht bei den Betroffenen angekommen. Doch auch vom Segen der Ernte konnte man erfahren, wie sich die Nachbarn traditionell helfen und so eine gute Gemeinschaft aufgebaut wird, die Mitgefühl und Sorge teilen.

Gemeinsames Essen

In der Gruppe der Blankenfelder Akteure fiel eine Frau besonders auf, die bei dem anschließenden gemeinsamen Essen philippinischer Spezialitäten gefragter Gesprächspartner war. Marieta Pfeiffer, die seit 20 Jahren hier lebt, ist gebürtige Philippinerin. Sie hat sich beim Gottesdienst besonders gern eingebracht, auch wenn ihr das Vorlesen viel abverlangte. Dafür fiel ihr das Kochen leicht: Chinapfanne, die in ihrem Land „Paneit“ heißt und „Adobo“, Schweinefleisch und Hähnchen mit Sojasoße, probierten die Besucher gern.

Von Andrea von Fournier

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