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So feierte Ludwigsfelde das 15. Kneipenfest

Ludwigsfelde So feierte Ludwigsfelde das 15. Kneipenfest

Beim 15. Ludwigsfelder Kneipenfest am Sonnabend haben zwar weniger Lokale teilgenommen als sonst, aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Bis weit nach Mitternacht konnten sich die Gäste wieder von einer Kneipe zur nächsten kutschieren lassen und an jeder Station eine andere Live-Band erleben.

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Die Band „Rocksin“ spielte am Sonnabend im „N.V.A. – Club“.

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen“, sagte am Sonnabend Nadin Seifert im „Charlotto“. Die junge Frau aus Heidelberg hatte ihren Besuch bei den Freunden in Ludwigsfelde extra verlängert, um beim Kneipenfest dabei sein zu können. „Denn so etwas Großartiges gibt es bei uns nicht. Per Shuttlebus bequem von Gaststätte zu Gaststätte kutschiert werden und bis weit nach Mitternacht Live-Bands erleben.“

Im „Charlotto“ vergnügten sich auch Sybille Brink, die von der „Don Simon Band“ schwärmte, und Daniela Zentner. Letztere wohnt in Trebbin und wünscht sich das Kneipenfest auch für ihre Stadt. „Dann ist der Weg nach Hause kürzer“, lachte die 29-Jährige mit dem roten Haarschopf. Der Ludwigsfelder Mario Balz lässt sich kein Kneipenfest entgehen. „Im Freundeskreis genießen wir den Abend.“ Das sei schon Tradition, sagte er in der Potsdamer Straße vorm „Preußengrill“.

Kräftiger Blues, rockige Stücke und Oldies

Dort begeisterte die Band „Whiskey, Milk and Water“ – und das übrigens nicht zum ersten Mal. Kräftiger Blues, rockige Stücke und Oldies, das war genau nach dem Geschmack der drei jungen Männer aus Potsdam, die zu den leidenschaftlichen Wiederholungstätern der Ludwigsfelder Kneipennacht gehören. „Wir fangen bei der ‚Kegelbahn’ an und enden auch hier, denn hier gibt es die besten Bouletten“, erklärten sie. Die Bouletten bereite er nach einem Geheimrezept, meinte schmunzelnd Kegelbahn-Chef Peter Knitter.

Bei ihm tanzten ausgelassen zur Musik der „Leo Cober Band“ Monika Stult und Jürgen von der Heiden. Das Kneipenfest werde von Jahr zu Jahr besser, schworen beide. „So lange die Leute hier das Kneipenfest mögen, sollen sie es auch bekommen“, sagte Veranstalterin Antje Schmidt zufrieden. Das Kneipenfest erweist sich seit Jahren als eine Erfolgsgeschichte. Einige Gäste in Ludwigsfelde bedauerten aber, dass es nur noch fünf teilnehmende Kneipen gibt.

Der „Alte Krug“ und der „Rosengarten“ sind nicht mehr dabei

Der „Alte Krug“ ist geschlossen und den „Rosengarten“ gibt es auch nicht mehr. Dafür ist im dritten Jahr das „Desi Indian Restaurant“ mit von der Partie. Als Security-Mann saß Sven Horn am Eingang. Er fand es schade, nicht mitfeiern zu können, sagte aber, auch als Gast unter der Woche lohne das indische Restaurant. „Das Essen hier ist sehr lecker. Und so kann ich zumindest die Musik von ‚Freebird’ genießen.“

Im „N.V.A. – Club“, er war schon beim letzten Kneipenfest überfüllt, ging es auch diesmal hoch her. Die Hamburger Band „Rocksin“ spielte kräftigen Rock’n’Roll und lieferte dazu eine perfekte Bühnenshow. Jennifer Dickhoff, die Schwester des Sängers Jean-Pierre Pirnack, und dessen Vater Rainer Pirnack waren glücklich über den gelungenen Abend. „In Ludwigsfelde ist endlich mal wieder was los“, freute sich auch Jutta Maroszek.

Von Gudrun Ott

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