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Teltow-Fläming So lief das erste Dahmenser Oktoberfest
Lokales Teltow-Fläming So lief das erste Dahmenser Oktoberfest
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00:21 11.10.2018
Im Eintrittspreis war das Unterhaltungsprogramm inklusive, zum Beispiel Maßkrug stemmen. Quelle: foto: Privat
Dahme

Das erste Dahmenser Oktoberfest war ein voller Erfolg. Knapp 150 Menschen in Dirndl und Lederhosen feierten am Samstag zünftig zur Musik der Partyband Wiesnpower. Organisiert worden war das Volksfest von der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft (FWG) aus Dahme. „Dass das Oktoberfest ein so großer Erfolg würde, damit hätten wir nicht gerechnet“, sagt Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber (FWG).

Er möchte die Veranstaltung nun allerdings in fremde Hände abgeben. „Als politische Vereinigung wollten wir zeigen, dass eine solche Veranstaltung hier in der Region gefehlt hat und dass sie funktionieren kann“, erklärt er.

Alle Karten nach zwei Stunden ausverkauft

Der Erfolg solle eine Anregung für Unternehmer und Gastronomen der Kleinstadt oder aus der Umgebung sein. Ob sich tatsächlich jemand findet, der das bayerische Volksfest auch 2019 wieder in Dahme aufleben lässt, steht allerdings noch in den Sternen. Willweber und seine Kollegen wissen, dass mit dem Fest ein wirtschaftliches Risiko verbunden ist.

Dank Sponsoren und vieler freiwilliger Helfer hatten sie die Finanzierung des ersten Dahmenser Oktoberfestes schon im Vorfeld gesichert. Die genaue Abrechnung stünde derzeit noch aus, teilte Willweber am Montag mit. Doch schon der Kartenvorverkauf im September lief besser als erwartet: „Wir hatten bereits vor dem offiziellen Beginn so viele Reservierungen, dass alle Karten nach nur zwei Stunden weg waren.“

In Dahme wurde am 6.10.2018 zum ersten Mal ein Oktoberfest in der Schlossruine Schloßruine gefeiert Dirndl Lederhose organisiert von der Freie Wählergemeinschaft Dahme FWG Quelle: Privat

Für fünf Euro pro Person bekamen die Gäste des ersten Oktoberfestes allerhand geboten. Bayerisches Bier, Haxen, Brezeln und Leberkäse hatten die Veranstalter organisiert. Auch die Live-Band wartete mit passender Musik auf. Im Vorfeld war die historische Schlossruine in traditionellem Weiß und Blau geschmückt worden.

Als Anreiz, um in bayerischer Tracht zu erscheinen, hatten sich die Veranstalter außerdem einen Trick überlegt: Wer in Dirndl oder Lederhosen kam, erhielt am Eingang einen Obstler. Der Plan ging auf. „Knapp 80 Prozent der Leute waren in passender Kleidung und sorgten für gute Stimmung“, resümiert Willweber.

Ideen für das nächste Oktoberfest

Vor allem wegen der kurzen Vorbereitungszeit waren Dahmes Bürgermeister und seine Mitstreiter vom großen Andrang überrascht. „Erst im Juni war uns die Idee dafür gekommen“, berichtet er, „damals diskutierten wir darüber, womit man die Region bereichern könnte.“ Der Veranstaltungsort stand schnell fest. „Die Schlossruine ist als Treffpunkt in Dahme inzwischen etabliert“, sagt er. „Die Investitionen zum Beispiel in neue Fenster und Toiletten zahlen sich aus.“

Nach der erfolgreichen Premiere beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger, der das blau-weiße Volksfest kommerziell fortsetzen könnte. „Als Ideengeber stehen wir, sofern das gewünscht ist, natürlich für eine Unterstützung zur Verfügung“, sagt Willweber. Sollte sich niemand finde, zieht die Fraktion zwar auch in Erwägung, das Fest zu ihrer eigenen Tradition werden zu lassen. Für den neuen Organisator hätte Willweber dennoch auch schon einige Tipps parat. „Das Essen beispielsweise wurde wenig angenommen“, berichtet er. In anderen Orten sei der Eintritt höher, das traditionelle Abendbrot dafür inklusive. Auch größere Reservierungen seien denkbar. Würden Betriebe gezielt angesprochen, könnten sie das Oktoberfest als Firmenfeier nutzen.

Von Victoria Barnack

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