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Solargenossenschaft TF will expandieren

Von Luckenwalde nach Ludwigsfelde Solargenossenschaft TF will expandieren

Die ersten beiden Photovoltaikanlagen der Bürgerenergiegenossenschaft Teltow-Fläming sind in Betrieb und liefern in Luckenwalde Strom. Als nächstes Projekt will man das Dach des Oberstufenzentrums in Ludwigsfelde mit Solarmodulen bestücken. So soll auch dort verstärkt um neue Mitglieder geworben werden.

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BEG-Mitglieder besichtigen ihre Photovoltaikanlage auf dem Sportkomplex.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Die Bürgerenergiegenossenschaft Teltow-Fläming (BEG) ist eine noch vorwiegend Luckenwalder Angelegenheit. Sie hat sich vor knapp zwei Jahren in der Kreisstadt gegründet, aus der auch die bisher meisten Mitglieder stammen, und sie hat ihre ersten beiden Projekte in Luckenwalde verwirklicht. Seit dem 31. März produzieren nun zwei zeitgleich in Betrieb gegangene Photovoltaikanlagen fleißig Strom auf dem Sportkomplex Mozartstraße und der neuen Feuerwache.

Zuschlag für Solananlage auf Schuldach in Ludwigsfelde

Das nächste Projekt soll so bald wie möglich in Ludwigsfelde in Angriff genommen werden, kündigten die beiden Vorstandsmitglieder Christian Buddeweg und Detlev von der Heide auf der jüngsten Generalversammlung an. So habe die BEG in einem Interessenbekundungsverfahren des Kreises Teltow-Fläming den Zuschlag bekommen für die Errichtung einer Solarstromanlage auf dem Dach des Oberstufenzentrums in Ludwigsfelde. Dort will die BEG rund 55 000 Euro investieren.

Voraussetzung ist aber, dass die BEG weitere Genossenschaftsmitglieder anwirbt, um ein entsprechendes Eigenkapital vorweisen zu können. Deshalb will man nun verstärkt in Ludwigsfelde um Mitglieder werben.

Auftragsvergabe an heimische Firmen

Außerdem soll in einem zweiten Bauabschnitt eine zusätzliche Anlage auf einem weiteren Dach des Luckenwalder Sportkomplexes für 45 000 Euro errichtet werden. Dabei will man vorwiegend die Solarmodule verwenden, die von dem Unternehmen Smart Energy in Luckenwalde hergestellt werden, mit denen man gute Erfahrungen gemacht habe. Auch will man wieder vorwiegend einheimische Firmen mit kleinen Losen bei der Errichtung beauftragen.

Mit ihrem Geschäftsmodell sollen ökonomische wie ökologische Vorteile umgesetzt werden, von denen alle profitieren. So kann die BEG den von ihr produzierten Strom an die Eigentümer oder Nutzer der Gebäude, auf denen die BEG-Anlagen montiert sind, günstiger verkaufen, weil die Energie nicht über weite Strecken transportiert werden muss. Mit den Einnahmen sollen mittel- bis langfristig Dividenden erwirtschaftet werden, die zwar niemanden reich machen, wie Detlev von der Heide sagte, aber mehr abwerfen würden als ein Festgeldkonto. Und es werde tonnenweise CO 2 vermieden, was die eigene Umweltbilanz deutlich verbessere.

Da die Strom-Genossenschaft jetzt schon einiges vorzuweisen habe, dürfte es nicht schwer fallen, neue Mitglieder zu gewinnen, ist sich von der Heide sicher.

Von Hartmut F. Reck

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