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Sommerfest auf dem Hoffbauer Bildungscampus

Mahlow Sommerfest auf dem Hoffbauer Bildungscampus

Die evangelische Kita und Grundschule der Hoffbauer Bildung GmbH haben sich in Mahlow fest etabliert. Beim traditionellen Sommerfest kamen nicht nur Angehörige, sondern auch Interessierte, die sich für ihre Sprösslinge über Bildungsangebote informieren wollten.

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Zwischen Skepsis und Erwartung: „Wackelzahn“ Simon war der erste, der über den Zaun in Richtung Grundschule flog.

Quelle: Andrea von Fournier

Mahlow. Turbulent und abwechslungsreich ging es am Sonnabend in den Gebäuden und vor allem auf dem Schulhof und im Garten des Hoffbauer Bildungscampus Mahlow zu. Die um die alte Dorfschule etablierten Einrichtungen der evangelischen Grundschule und Kita feierten ihr Sommerfest. Viele Eltern und Großeltern waren mit ihren Sprösslingen gekommen. Überall waren bunte Stände aufgebaut, der Förderverein kümmerte sich um das leibliche Wohl der Besucher.

Nach einem ausgelassenen Bühnenprogramm der Kinder, bei dem die Zuschauer nicht mit Applaus sparten, scharrten sich die Gäste um einen Abschnitt des Zaunes zwischen Kita und Schule. Hier erfolgte der traditionelle „Zaunwurf der Wackelzähne“: Die ältesten Kitakinder werden von ihren Erzieherinnen von der Seite der Kita über den Zaun auf die Seite der Schule gehoben. Dort nehmen die Lehrerinnen sie mit Schultüten in Empfang. Ein symbolischer Akt, der vorbereitet wird. „Wir haben unsere beiden Einrichtungen erstklassig vernetzt und bauen den Kindern eine Brücke, damit ihnen der Übergang leichter fällt“, erklärt Schulleiter Markus Althoff.

„Wackelzähne“ fliegen über Zaun

Konkret bedeutet das, dass sich die „Wackelzähne“ schon vorher täglich in der Schule aufhalten, gemeinsame Projekte mit den Schülern haben und ihr Essen zusammen einnehmen. In diesem Jahr ging auch Erzieherin Constanze Wenzel mit über den Zaun. Sie wird künftig als pädagogische Fachkraft im Hort und der Kinderbegleitung in der Schule tätig sein. Nach den hundertfach fotografierten Zaunwürfen zerstreuten sich Kinder und Erwachsene auf dem Gelände.

Schulleiter Althoff war einer der ersten, der sich beim Schubkarrenrennen mit einem Kind vor sich beim Sprint zeigte. Das Oval, um das sie liefen, war Austragungsort des Ägypten-Projekts. Kunstlehrerin Claudia Lill und Klassenleiterin Stephanie Bindemann hatten mit Schülern das Nildelta nachgebaut, Wasser eingelassen und für die Cheops-Pyramide 300 Betonsteine gegossen. Jetzt stellten Kinder Plagen nach, die dem Volk Israel laut Altem Testament in der Wüste beim Auszug aus Ägypten widerfuhren. Jannis und Luis hatten sich ausgedacht, wie man den Fidget Spinner, das momentane „In-Spielzeug“, preiswert basteln kann. Aus Kugellager, Alufolie und drei Flaschendeckeln bastelten sich viele Kinder einen solchen.

Offen für alle Konfessionen

Mit den Anmeldungen für das neue Schuljahr kann der Campus sehr zufrieden sein, auch von nicht religiös gebundenen Familien. 2017/18 wird der erste Muslim die Schule besuchen. „Wir sind in puncto Konfession bewusst offen“, so Markus Althoff. Dass die Entfaltung und das Wohl der Kinder im Vordergrund stehen, schätzt Familie Laute aus Ludwigsfelde. Vor zwei Jahren haben sie nach einem überzeugenden Gespräch mit dem Schulleiter beschlossen, ihre Josephine hier einzuschulen, das passiert in wenigen Wochen.

Von Andrea von Fournier

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