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Sonnenstrom aus dem Bus-Depot

Jüterbog Sonnenstrom aus dem Bus-Depot

Umweltschutz auf der Straße und in den eigenen Betriebsräumen wird bei der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming groß geschrieben. Nach Dahlewitz geht nun auch auf dem Jüterboger Betriebshof bald eine Solaranlage ans Stromnetz.

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Die Bus-Abstellfläche und die Module aus der Luft.

Quelle: Solar Direkt

Jüterbog. Seit einigen Wochen ist es zu sehen: Auf dem Jüterboger Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) tut sich was. Rund einhundert Kollektorplatten sind auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes und dem Vordach der Bus-Werkstatt montiert worden. Dass die neu errichtete Photovoltaikanlage (PV) in Wirklichkeit stolze 16 Mal so groß ist, offenbart sich erst aus der Vogelperspektive.

Module auf 2700 Quadratmetern

„1643 Module sind es insgesamt“, sagt Projektmanager Tommy Zschippang vom der Buckauer Solar Direkt GmbH, für die die Dimension der Anlage eher Mittelmaß ist. Auf insgesamt 2700 Quadratmetern haben die Anlagenbauer in zehnwöchiger Bauzeit auf dem VTF-Gelände die Module montiert. Das Gros davon befindet sich auf dem überdachten Riesen-Carport, unter dem die Linienbusse stehen. Wenn die Anlage im März in Betrieb geht, wird sie in Spitzenzeiten bis zu 435 Kilowatt Strom erzeugen, der dann ins Stromnetz des Grundversorgers Edis eingespeist und vergütet wird. Bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstagmorgen wurde der Standort des hierfür noch benötigten Trafo-Häuschen festgelegt. Dessen Errichtung und das Verlegen der Erdkabel soll im Dezember beginnen.

Pachterlös für den VTF-Haushalt

Anders als auf dem VTF-Betriebshof in Dahlewitz, dessen 600 Quadratmeter große PV-Anlage vom VTF selbst betrieben wird, ist in Jüterbog die genutzte Dachfläche an einen Investor verpachtet worden. Der Pachterlös fließt in den VTF-Haushalt. „Grundgedanke war, dass die CO 2-Einsparung auf der Straße und auf dem Betriebshof zusammengehören. Wir als öffentlicher Personennahverkehr wollen das als umweltfreundliches Unternehmen besonders hervorheben“, sagt VTF-Geschäftsführer Volker Fleischer.

Die Anregung zur Nachrüstung mit PV-Anlagen kam durch eine Ausschreibung des Landkreises. Nach der Besichtigung und der Überprüfung der statischen Verhältnisse auf allen fünf VTF-Betriebshöfen wurden Dahlewitz und Jüterbog ausgewählt. Weitere Anlagen soll es nach gegenwärtigem Stand nicht geben.

Von Uwe Klemens

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