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Teltow-Fläming Sonntagsfußballer bereiten 20. Sportfest vor
Lokales Teltow-Fläming Sonntagsfußballer bereiten 20. Sportfest vor
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05:05 20.07.2016
Die Schöneweider Sonntagsfußballer haben auf dem Festplatz neue Bänke aufgestellt – unter anderem für das 20. Sportfest im August. Quelle: Privat
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Schöneweide

Seit 20 Jahren wird in Schöneweide ein Sportfest veranstaltet. Angefangen hat alles mit Steffen Britz und Klaus Antonius. Allerdings nicht mit Fußball, sondern mit Federball. Nach und nach kamen immer mehr Mitstreiter dazu und es wurde irgendwann entschieden, ein richtiges Sportfest zu organisieren.

Für die Schöneweide war es kein Problem, eine Kicker-Mannschaft aufzustellen. Denn dort trainieren seit Jahren die Sonntagsfußballer, die sich in der Sommerzeit von März bis Oktober auf dem Dorfanger treffen. In den Spitzenzeiten nahmen bis zu 20 Hobbykicker teil. Jetzt sind es meist nur noch sechs bis sieben.

Bei schlechtem Wetter treffen sich die Sonntagsfußballer im Dorfgemeinschaftshaus. Quelle: Margrit Hahn

Bei schlechtem Wetter wird an den Tischkicker ins Dorfgemeinschaftshaus ausgewichen. Hin und wieder bleibt der Fußball in Schöneweide auch zugunsten von Volleyball oder Tischtennis liegen.

Die Fußballeidenschaft der Sonntagsfußballer hat sich über die Ortsgrenze hinaus herumgesprochen und so kamen auch Woltersdorfer, Gottower und Jänickendorfer zu den Turnieren. Im Laufe der Jahre entstanden Freundschaften zu den Mannschaften aus den anderen Dörfern.

Ortsvorsteher René Rüdiger vor der Wandzeitung zur MAZ-Osterwanderung vor zwei Jahren. Quelle: Margrit Hahn

Aber nicht nur in sportlicher Hinsicht sind die Sonntagsfußballer aktiv, ihr Engagement macht auch vor Dorfeinsätzen nicht halt. So deckten sie das Dach des Gemeinschaftshauses ein, bauten einen Backofen und erneuerten kürzlich die Bänke auf dem Dorfanger. „Und im Herbst werden die Kirchenfenster gestrichen“, sagt Ortsvorsteher René Rüdiger. Auch für die erfolgreiche MAZ-Osterwanderung vor zwei Jahren in Schöneweide gaben die Sonntagsfußballer den Anstoß.

Pünktlich um 18.30 Uhr treffen sich die Männer sonntags zum Spielen. „Wir sind den Frauen dankbar, dass sie so tolerant sind. Denn manches mal sitzen wir bis nachts zusammen“, sagt Rüdiger. Seiner Ansicht nach sind solche Treffen wichtig, um soziale Kontakte zu pflegen, sich auszutauschen und auch mal Frust abzulassen.

Sorgen wegen Windkraftanlagen in Sichtweite

Doch die Freude auf das 20. Sportfest am 27. August ist etwas getrübt. Mit großer Skepsis werden die Pläne für ein Multienergienkraftwerk auf den alten Militärflächen in Richtung Sperenberg gesehen. Die Rede ist von 43 bis zu 180 Meter hohen Windkraftanlagen in einer Entfernung von 1,5 Kilometern. „Riesenflächen Wald müssten dafür abgeholzt werden und wir Schöneweider hätten nur Nachteile davon“, sagt Ortschronist Uwe Ehrenpfordt. Er hatte mit dem Ortsvorsteher an Bürgerdialogen in Sperenberg und Luckenwalde teilgenommen. „Das ist ein trojanisches Pferd“, so Ehrenpfordt.

Von Margrit Hahn

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