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Teltow-Fläming Sorge um Wasserstand im Röthegraben
Lokales Teltow-Fläming Sorge um Wasserstand im Röthegraben
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12:09 04.07.2017
Mal führt der Röthegraben zwischen Tierpark und Ehrenhain Wasser, mal nicht. Quelle: Foto: Wenke
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Luckenwalde

Der Luckenwalder Röthegraben zeigt sich wie das Wetter. Nach starken Regengüssen führt er Wasser, in niederschlagsarmen Zeiten sitzt er abschnittsweise auf dem Trocknen. So machte sich Ingelore Balog aus Luckenwalde große Sorgen, als in der jüngsten Hitzeperiode im Röthegraben zwischen Tierpark und Ehrenhain kaum noch Wasser floss. „Der Graben war nahezu trocken“, sagte sie am MAZ-Lesertelefon, „Fische und anderes Wassergetier gehen jämmerlich zugrunde.“ Ingelore Balog vermutete, dass das Wasser irgendwo angestaut wird, zu welchem Zweck auch immer.

Zwischen Tierpark und Ehrenhain öfter trocken

Dem widerspricht das städtische Grünflächenamt. „Der Röthegraben führt Wasser. Eine Mitarbeiterin war vor Ort und hat sich davon überzeugt“, teilte Abteilungsleiterin Michaela Hoffmann mit. „Dass das Wasser künstlich angestaut wird, können wir nicht bestätigen“, so Hoffmann weiter. Im Abschnitt zwischen Tierpark und Ehrenhain komme es jedoch öfter vor, dass der Graben fast trocken ist.

Die Mitarbeiter hätten zudem bei ihrer Begehung festgestellt, dass die Böschungsbereiche des Röthegrabens wieder für die Ablagerung von Gartenabfällen und Rasenschnitt zweckentfremdet werden. Dies sei nicht in Ordnung. „Wenn dieses Material in den Graben fällt, kann dies durchaus zur Verstopfung kommen. Diese entfernen zu lassen, verursacht wieder zusätzliche Kosten“, gibt Michaela Hoffmann zu bedenken. Zurzeit würden die Gräben im Stadtgebiet durch den Wasser- und Bodenverband Nuthe-Nieplitz entkrautet.

Von Elinor Wenke

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