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Teltow-Fläming Sozialministerin verspricht ein Senioren-Paket
Lokales Teltow-Fläming Sozialministerin verspricht ein Senioren-Paket
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06:00 09.06.2015
Die Geehrten mit Landrätin und Ministerin. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Diana Golze ist die neue Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen, kurz: MASGF. Das S in der fast unaussprechlichen Abkürzung könne genauso gut auch für Senioren stehen, meinte die Linken-Politikerin am Montag im Kreistagssaal des Luckenwalder Kreishauses. Dort trafen sich gesellschaftlich aktive Senioren und Politiker, um die diesjährige Kreis-Seniorenwoche zu eröffnen.

Sozialministerin Diana Golze Quelle: Hartmut F. Reck

„Sie tun alles, um das Bild des Alters und des Altwerdens zu verändern“, lobte die junge Ministerin die aktiven Alten und betonte, dass die Belange der Senioren in allen Bereichen mit zu bedenken und zu berücksichtigen seien. Wichtige Voraussetzungen für ein Altern in Würde seien bezahlbarer Wohnraum, bauliche Anpassungen, neue Wohnformen wie Senioren-Wohngemeinschaften, soziale und kulturelle Angebote und Dienstleistungen, zählte sie auf. Dabei wolle die Landesregierung mit einem seniorenpolitischen Maßnahmepaket mithelfen.

Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) wies darauf hin, dass die ältere Generation eine immer entscheidendere Rolle spielt zumal bereits jetzt jeder fünfte Einwohner des Kreises Teltow-Fläming älter als 65 Jahre ist – Tendenz steigend. Davon sei besonders der ländliche Raum betroffen. Dies sei Herausforderung und Chance zugleich, wobei der Seniorenbeirat ein wichtiger Partner sei, sagte die Landrätin. Sie forderte ihn auf, sich weiter einzumischen.

Zu denen, die dies bereits getan haben und sich maßgeblich in Vereinen, Institutionen und Seniorenbeiräten für ihre Altersgenossen einsetzen, gehören zwölf Senioren, die gestern dafür von Ministerin Golze, Landrätin Wehlan und vom Vorsitzenden des Kreis-Seniorenbeitrats, Horst Leder, geehrt wurden. Dies sind Frieda Christmann aus Lynow, Siegfried Bülow aus Jüterbog, Klara Fietzek aus Dahme, Birgit Fischer aus Dahlewitz, Renate Kipper aus Zossen, Hellmut Köhler aus Luckenwalde, Christel Ortelt aus Kummersdorf-Alexanderdorf, Fritz Peschka aus Trebbin, Synöve Petzhold aus Jüterbog, Michael Pioch aus Ludwigsfelde, Gudrun Witsch aus Rangsdorf und Erika Wolschke aus Gräfendorf.

Von Hartmut F. Reck

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