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Späte Feier für Wirte, Köche und Kellner

Silvesterparty der Gastronomen Späte Feier für Wirte, Köche und Kellner

Der einen Freud, des andern Leid. Wirte müssen zwar nicht leiden, wenn eine große Gästeschar in ihrem Haus Silvester feiert, aber wirklich amüsieren können sie sich nicht. Die Idee einer Silvester-Nachfeier für Gastronomen findet in der Jüterboger Region seit zehn Jahren großen Anklang.

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Betti Krähe (r.) und Heiko Schliebener im Gespräch.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Die Uhren der Gastronomen in der Region ticken anders. Laut deren Kalender schreiben wir derzeit den 2. Januar 2016. Denn erst am Montagabend trafen sie sich im Jüterboger „Bergschlösschen“ zur Silvesterfeier.

„Es sollte ein Dankeschön sein an all unsere Mitarbeiter, die in der richtigen Silvesternacht nicht feiern können, weil sie arbeiten müssen“, erinnert sich Bergschlösschen-Wirt Bruno Meier an die Ursprungsidee des verspätet gefeierten Jahreswechsels. Mit Frank Scharmann, Betti Krähe und Marcel Krüger, die in der Böckchenstadt eigene Häuser betreiben und seit langem über alles Konkurrenzdenken hinweg auf vielfältige Weise kooperieren, war man sich schnell einig, dass man auch das Gastronomen-Silvester gemeinsam feiern könnte.

Die gute Resonanz ist der Grund, dass man nun bereits zum zehnten Mal zusammen feierte. Der Kreis der Gäste reicht längst über die Jüterboger Stadttore hinaus. Denn jeder ist eingeladen, egal ob Kellner, Koch, Hausmeister oder Zimmermädchen, und egal, wo sich sein Restaurant, sein Imbiss oder sein Hotel befindet. Knapp 70 von ihnen waren diesmal gekommen und ließen es sich bei Buffet, Disko und mitternächtlichen Pfannekuchen und Kollegenschwatz gut gehen.

Dass die Runde weitaus größer sein könnte, wissen die Organisatoren. Aus der Nachbarstadt Luckenwalde beispielsweise war niemand der Einladung gefolgt und auch Jüterboger Wirte, die montags keinen Schließtag haben, tun sich zuweilen noch etwas schwer, sich mit Mitbewerbern an einen festlich gedeckten Tisch zu setzen.

„Ich kenne hier alle“, freute sich Heiko Schliebener vom gleichnamigen Landgasthof in Nonnendorf über das fröhliche Wiedersehen. Während Vater Gerhard daheim die Stellung hielt, konnten Sohn und Schwiegertochter Steffi selbst einmal das Gastsein genießen.

Anders als ihre gerade zu Silvester sehr anspruchsvolle Kundschaft, verzichteten die Gastronomen bei ihrer Feier auf Partygags, Konfettiregen und Knallerei. Was die besagten Ansprüche betrifft, hat jeder Wirt seine eigenen Erfahrungen. „Leicht zu erfüllen sind sie nicht immer“, sagt Frank Scharmann, der in der Silvesternacht auf dem Jüterboger Marktplatz Glühwein ausschenkte.

Ein bisschen wurde natürlich auch im Bergschlösschen über die Arbeit geredet. Die Kneipennacht am 12. März wird die nächste, gemeinsame Herausforderung.

Von Uwe Klemens

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