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Später Lückenschluss

Ortsumfahrung Thyrow wird erst im Dezember 2018 fertig Später Lückenschluss

Mit dem Bau der 5,1 Kilometer langen Ortsumfahrung Thyrow soll die letzte Lücke der neuen B 101 geschlossen werden. Baubeginn war im Mai 2015, mit der Fertigstellung kann jedoch nicht vor Ende 2018 gerechnet werden.

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Bild vom Baustart.

Quelle: Foto: Hartmut F. Reck

Trebbin. Für insgesamt 32,8 Millionen Euro soll mit dem vierspurigen Ausbau der Ortsumfahrung Thyrow die letzte Lücke auf der neuen B101 geschlossen werden. Der erste Spatenstich für die 5,1 Kilometer lange Strecke wurde am 28. Mai des vergangenen Jahres feierlich gesetzt. Doch mit der Fertigstellung können die Bürger nach wie vor erst im Dezember 2018 rechnen. Darüber informierte Michael Herbst, Abteilungsleiter des Unternehmens Deges, das die Straße im Auftrag des Bundes baut, in der jüngsten Sitzung des Trebbiner Bauausschusses. Die Hoffnungen auf ein schnelleres Bauende konnte er nicht bestätigen.

Wegen vorhandener Bodenbrüter und der geschützten Zauneidechsen kann mit den Erdarbeiten frühestens am 1. September begonnen werden. „Die Zauneidechsen werden eingefangen und auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Glauer Tal wieder ausgesiedelt“, sagte Herbst und fügte schmunzelnd hinzu: „22 Eidechsen wurden zunächst gezählt und 248 haben wir schon eingesammelt.“

Die Auswirkungen des immensen Bauvorhabens sind aber jetzt schon spürbar. Wegen Brückenbauarbeiten ist die L 795 zwischen Thyrow und Siethen seit Januar voll gesperrt – für ein halbes Jahr. Ein Fakt, mit dem sich die Stadt Trebbin überraschend konfrontiert sah. „Wir wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagte Ausschussvorsitzender Ralf Marschall (CDU), „wir hätten uns gewünscht, dass man uns vorher einbezieht.“ Dann hätte man auch bei den Bürgern auf mehr Verständnis hoffen können.

Mit dem Streckenausbau wird am nördlichen Abschnitt begonnen. Insgesamt müssen laut Michael Herbst zehn Bauwerke errichtet werden: „Das sind zwei Überführungsbauwerke, eine Doppelbogen-Grünbrücke in Holzbauweise und sieben Unterführungen, davon drei Durchlässe.“ Der laufende Verkehr soll durch den Ausbau kaum beeinträchtigt werden. Das bestehende Straßennetz wird über die Anschlussstelle Thyrow angebunden. Außerdem müssen zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erfolgen: Alleebäume und Hecken werden gepflanzt und Laubmischwald wird angelegt.

Von Elinor Wenke

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