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Spatenstich für die neue Mitte

Ludwigsfelde bekommt endlich das ersehnte Zentrum Spatenstich für die neue Mitte

Fast 20 Jahre haben die Ludwigsfelder an ihrer neuen Mitte gefeilt. Am Montag war es endlich soweit. Mit einem symbolischen Spatenstich begannen die Bauarbeiten für der 35-Millionen-Euro teure Projekt, das in den kommenden zwei Jahren neben der Autobahn entsteht.

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Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD,mit Mikrofon) war zum feierlichen Baubeginn gekommen.

Quelle: Christian Zielke

Ludwigsfelde. Vor den Steinen kommt das Papier. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) überreichte höchstpersönlich den Nutzungsvertrag, den die Stadtverordneten in der vergangenen Woche eilig verabschiedet haben. Ein paar Seiten Papier trennten die Ludwigsfelder von ihrer heiß ersehnten neuen Mitte.

Am Montag war Spatenstich für das neue Ludwigsfelder Zentrum, das neben der Autobahnbrücke entstehen soll. „Auf diesen Tag hat die Stadt lange gewartet“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke. Wie lange, daran erinnerte Torsten Klaehn, der amtierende Bürgermeister. Kein geringerer als Prinz Charles war 1996 beim ersten Planungswochenende dabei. Zum offiziellen Baubeginn konnte der englische Thronfolger zum Bedauern vieler nicht kommen, dafür zeigte sich Chefplaner Norbert Tränkner vom niederländischen Unternehmen Ten Brinke sichtlich erleichtert, dass es nach fünf Jahren endlich losgeht. „Zwischendurch war es nicht immer einfach“, sagt er. Manchmal habe das Projekt kurz vor dem Aus gestanden, gibt er zu. Vor allem der guten Arbeit im Rathaus sei es zu verdanken, dass die Probleme in der Planungsphase gelöst wurden. Ten Brinke war eines von drei Unternehmen, die sich um den Bau der neuen Mitte beworben haben. „Wir glauben an Ludwigsfelde“, sagt Norbert Tränkner. Schon bald werde die Stadt 25 000 Einwohner haben, Tendenz steigend.

Zu einer jungen und boomenden Stadt gehört für viele auch ein gut ausgestattetes Polizeirevier. Die Diskussionen darum reichen bis in die 1980er Jahre zurück, erinnert sich Sven Wegner, der Leiter der Ludwigsfelder Polizeiwache. Schon damals fand man das alte Gebäude offenbar ungeeignet. 30 Jahre und mehrere Anläufe später ist der Umzug in die neue Mitte in greifbare Nähe gerückt. Dann haben die 45 Polizisten Platz für 90 – auch dort setzt man auf Wachstum. „Wir hoffen, dass wir offener, bürgerfreundlicher und besser zu sehen sind“, sagt Sven Wegner. So mancher habe das bisherige Gebäude kaum wahrgenommen.

Dass die neue Mitte auch wirklich funktioniert, daran glaubt Hans-Hermann Specht fest. Mit seinem neuer Edeka-Markt ist er einer der wichtigsten Mieter im künftigen Zentrum. „Die Verbindung von Stadtpark, Skaterbahn und Geschäften ist sehr attraktiv.“

Hintergrund

35 Millionen Euro kostet die neue Ludwigsfelder Mitte, die in drei Bauabschnitten bis 2017 entsteht.

Geplant sind Einzelhandelsflächen und eine neue Polizeiwache sowie 450 Parkplätze.

Ein Teil der Baukosten kommt aus Fördermitteln des Landes.

Schon jetzt sind alle Geschäftsräume komplett vermietet. Zu den wichtigsten Mietern gehören neben Edeka die Sparkasse, zwei Bekleidungsgeschäfte, ein Schuhgeschäft, ein Tierbedarfsgeschäft, ein DM-Drogeriemarkt, der Optiker Dobe und Woolworth.

Aus dem bisherigen Edeka wird ein Netto-Markt.

 

Von Christian Zielke

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