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Teltow-Fläming Spaziergang durch Luckenwalder Tierpark
Lokales Teltow-Fläming Spaziergang durch Luckenwalder Tierpark
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07:55 04.04.2016
Mehr als 40 Interessierte folgten der Einladung zum Sonntagsspaziergang durch den Park Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Bei strahlendem Sonnenschein war der Sonntagsspaziergang durch den Luckenwalder Stadtpark am Sonntag ein reines Vergnügen. „Die Führung beginnt im Tierpark, der in diesem Jahr 60 Jahre besteht. Er ist zwei Hektar groß und beheimatet 200 Tiere in 39 verschiedenen Arten“, sagte Michaela Hoffmann vom Grünflächenamt der Stadt. Sie verwies auf das Maskottchen des Tierparks, Storch Jacob, der seit 30 Jahren in Luckenwalde lebt. „Na, dann bin ich ja die richtige Person, die heute die Führung übernimmt. Ich heiße Jacobs“, sagte Joachim Jacobs, Landschaftsarchitekt aus Berlin. Seit mehr als 20 Jahre ist er für die Stadt Luckenwalde tätig und war nicht nur am Sanierungskonzept des Stadtparks, sondern auch am Waldfriedhof, Am Stalagfriedhof, am Jüdischen Friedhof und am Jüterboger Friedhof tätig.

Die mehr als 40 Spaziergänger erlebten einen kurzweiligen Gang durch die beiden Teile des Parks, der in dieser Form erstmals stattfand. Bei diesem Sonntagsspaziergang standen nicht die Tiere, sondern das Gartendenkmal im Vordergrund. Allerdings schreckten die Wildschweine angesichts der vielen Schaulustigen ziemlich aufgeregt aus dem Mittagschlaf hoch.

Den kleinen See gab es früher schon

„Ich würde mich freuen, wenn nicht nur ich erzähle, sondern auch Sie. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas ein, das wir bisher noch nicht wissen“, so Jacobs. Auf alten Fotos vom Stadtpark ist im Eingangsbereich eine Felsenlandschaft zu erkennen. Heute existiert davon nichts mehr. Dafür aber der kleine See, den schon 1910 eine Wasserfontäne zierte. Ursprünglich war der See mit Gehölzen umgeben und man hatte einen freien Blick über die sogenannten Schunkelwiesen. „Der Ältere Teil war einst viel größer und reichte bis zum Ehrenhain“, sagte Jacobs. Er lobte die Pflege im Tierpark – die Neugestaltung der Wege und die schöne neue Holzbrücke, die vor kurzem gebaut wurde. „Es wäre wünschenswert, wenn auch die anderen Brücken erneuert werden“, stellt er fest.

Beim Frühjahrsspaziergang durch den Park Quelle: Hahn

Etliches, was den Charakter des Parks ausmacht, ist erhalten geblieben. Es gibt aber auch einiges, was verändert wurde und die freie Sicht vom Alten zum Neuen Teil nicht mehr gewährleistet. „Ich würde mir die Wiese wieder ohne Gebäude wünschen“, sagte Jacobs. Der Neue Teil wurde 1936 als funktionales Gebilde angelegt. Ein Teil war zur Erholung gedacht – für Leibesübungen und zum Spielen für die Kinder. Im Entwurf waren Planschbecken, eine Freilichtbühne und eine Gaststätte vorgesehen. Dafür sollte der Platz bis zum jetzigen Betreuten Wohnen genutzt werden. Doch der Krieg machte den Plan zunichte. Seit 1996 wurde der Stadtpark sukzessive restauriert. Was sich in den Jahren verändert ist, können Besucher auf einer Tafel gegenüber dem Parkcafé nachlesen.

Der Luckenwalder Raimund Nagel kann sich noch gut erinnern, dass es im Park einen Ausschank gab, wo es Getränke, Waffeln und Bonbons gab. „Das muss um 1955 gewesen sein, zehn Jahre bevor das Parkcafé eröffnet wurde“, berichtete er. Sein Haus steht in unmittelbarer Nähe zum Stadtpark. Deshalb wollte er unbedingt an der Führung teilnehmen. „Ich will ja wissen, was vor meiner Haustür passiert“, sagte der Luckenwalder. Er findet, dass der Park noch nie so schön war wie jetzt mit den vielen Frühlingsblühern.

Von Margrit Hahn

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