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Spiel, Spaß, Schule

Jüterbog Spiel, Spaß, Schule

Lehrer der Scholl-Grundschule in Jüterbog zeigten bei einem Tag der offenen Tür Methoden zur Vorbereitung auf den Schulalltag. Verschiedene Spiele unterstützen die Kinder bei Satzbau, Mengenangaben und Sozialverhalten. Das hilft Eltern auch bei der Selbst-Einschätzung ihrer Kinder.

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Sozialpädagogin Marion Wandel erklärt den Kindern mit Hilfe eines Spiels, wie man richtig zählt.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. „Mensch ärgere dich nicht“ ist ein simples Spiel, bei dem Kinder aber so einiges über Mengenangaben und ihr Sozialverhalten lernen. Das war eine Erkenntnis beim Tag der offenen Tür der Jüterboger Geschwister-Scholl-Grundschule am Sonnabend. So erklärte Marion Wandel den Eltern im Förderraum, wie sie ihre Kleinen auf das erste Schuljahr vorbereiten können. „Ganz wichtig ist, immer in ganzen Sätzen mit den Kindern zu sprechen“, sagte sie. Viele Kinder würden durch die neuen Medien verführt, sich nur noch in Bruchstücken zu unterhalten, und können teilweise keine ganzen Sätze mehr bilden.

Regelklasse oder Flex-Klasse?

Die Sozialpädagogin hat neben sieben weiteren Mitarbeitern der Schule das Sagen darüber, ob ein Kind schon bereit für die 1. Klasse ist und welche Unterrichtsform sich am besten eignet. Wählen können Eltern zwischen einer Regel- oder einer Flex-Klasse. In einer Flex-Klasse lernen Erst- und Zweitklässler gemeinsam. Dort soll ein Kind sehr selbstständig arbeiten können. Kinder, die sich leicht ablenken lassen und eher eine feste Struktur brauchen, sollten für eine Regelklasse angemeldet werden.

Was für den Sprössling am Ende richtig ist, entscheide sich auch nach dem „Kieler Einschulungsverfahren“, erklärte Schulleiterin Mechthild Mews. Hierbei müssen sich die Kinder mehreren kleinen Tests unterziehen. Vergleichsbilder, Formen und Farben oder die Grobmotorik sind Aufgabengebiete des Tests.

Spielerisches Üben motiviert die Kinder

Einfache Grundlagen können Eltern ihren Kindern mitgeben, indem sie zum Beispiel mit ihnen„alles abzählen“ oder „die lockere Hand trainieren“, sagte Marion Wandel. Schon das richtige Stifthalten kann den Schulalltag enorm erleichtern, denn „bei falscher Haltung wird es für das Kind anstrengend“.

Lernen soll dabei natürlich Spaß machen. Deswegen empfiehlt Marion Wandel, vieles im Rahmen von Spielen zu üben. So bleiben die Kinder aufmerksam.

Von Isabelle Richter

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