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Spielerisch für mehr Sicherheit lernen

Rund 300 Kinder nahmen am Projekttag zur Verkehrserziehung in der Gebrüder-Grimm-Schule teil Spielerisch für mehr Sicherheit lernen

Die Gebrüder-Grimm-Grundschule führte gestern ihren dritten Verkehrserziehungstag durch. Der findet im Abstand von zwei Jahren statt und soll die Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren.

LUDWIGSFELDE. .

Mit Begeisterung waren an die 300 Schüler bei der Sache. Angeleitet wurden sie von der Ludwigsfelder Feuerwehr, von Mitarbeitern des ADAC, des DRK, der Verkehrswacht Teltow-Fläming e.V. sowie des Vereins für Arbeit und berufliche Bildung Luckenwalde. Unterstützung gab es von zahlreichen Eltern und Großeltern.

Kerstin Zobel half beim Fahrradparcours, prüfte Reifendruck und schwitzte beim Aufpumpen. Dafür sei zuhause ihr Mann zuständig, seufzte die Mutter von Tom. Der Neunjährige fährt gern Fahrrad und freut sich schon auf die Fahrradprüfung im Juni. Denn dann darf er allein mit seinem Fahrrad zur Schule fahren. Ein Ereignis, dem viele Grundschüler entgegenfiebern. Josefine werde solange noch von ihrem Großvater begleitet, erzählte Großmutter Monika Rosental. Auch Marzena Antonius lässt ihre Zwillingstöchter Sofie und Melanie noch nicht allein fahren. Der Projekttag hier sei auch eine gute Vorbereitung auf die Fahrradprüfung, meinte sie. Während die größeren Schüler auf dem Bolzplatz mit ihren Fahrrädern Runde um Runde drehten, machten die Erstklässler auf dem Schulhof mit Rollern Geschicklichkeitsübungen. Beatrix Fey konnte stolz auf ihren Sohn Fritz sein, denn der Siebenjährige fuhr sehr gut. Ihm sind sowohl Roller als auch Fahrrad vertraut. Im Klassenzimmer konnten die Schüler am Fahrradsimulator ihre Reaktionsfähigkeit überprüfen. Vorgegeben waren 46 verschiedene Verkehrssituationen. Da betritt plötzlich jemand den Fußgängerüberweg oder bei mehreren hintereinander am Straßenrand parkenden Autos öffnet sich unvermittelt eine Tür. Die elf Jahre alte Angelina meisterte ihren Part ohne Probleme, und das, obwohl sie vom eigenen Fahrrad den Rücktritt gewöhnt ist, während das Simulator-Fahrrad lediglich über zwei Bremsen am Lenkrad verfügt. Das Feuerwehrauto hinter dem Schulgebäude zog vor allem die Jungs in seinen Bann. Thomas und Alex aus der Klasse 3b sahen sich schon als angehende Feuerwehrmänner. Dennis Förster, Student der Rettungsmedizin und Mitglied beim DRK, unterwies die Schüler in der ersten Hilfe. Amelie und Julia aus der Klasse 4a kannten Notruf und stabile Seitenlage, aber der Umgang mit der Wärmefolie war ihnen neu.

Alle Schüler hatten an diesem Tag Spaß und sind ein bisschen klüger geworden. Organisatorin Rita Kuß zeigte sich zufrieden. (Von Gudrun Ott)

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