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Teltow-Fläming Spielplatzbauer hat in Japan einen guten Ruf
Lokales Teltow-Fläming Spielplatzbauer hat in Japan einen guten Ruf
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00:18 03.04.2018
Der Andrang zur Eröffnung des Platzes war bereits am Eröffnungstag riesengroß. Nur Bürgermeister und Botschafter blieben vorsichtshalber am Boden. Quelle: Klaus Gust
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Langenlipsdorf

„Reach for the sky“ – zu deutsch etwa: „Der Himmel zum Greifen nah“ –, ist das Motto der neuen Attraktion im Denpark nahe der japanischen Millionenmetropole Nagoya. 4000 Besucher strömten vor knapp zwei Wochen während der offiziellen Freigabe des Spielplatzes auf das Gelände. Zu den Ehrengästen gehörten nicht nur Nagoyas Bürgermeister Gaku Kamiya und der Dänische Botschafter Martin Mikkelsen, sondern auch der Langenlipsdorfer Bildhauer und Sik-Holz-Geschäftsführer Klaus Gust, dessen Unternehmen den Auftrag zum Bau des elf Meter hohen Spielgerätes erhalten hatte. Anlass hierfür bot das 20-jährige Bestehen des Parks in diesem Jahr.

Dise Spielplatz-Form ist in Japan ein Novum

„Die Atmosphäre während der Eröffnung war toll“, berichtet Gust und meint damit nicht nur den japanischen Frühling mit seinem bereits blühenden Bäumen und das gute Wetter, sondern auch die Stimmung der Besucher. Eine Spieloase dieser Größenordnung ist in Japan, zumindest als Anlage unter freiem Himmel, ein Novum. Die vorhandenen Spielplätze, auf denen technische Materialien dominieren, sind deutlich kleiner. Dass man auch aus dem Naturmaterial Robinie dauerhaft sichere Konstruktionen bauen kann, soll nun das Spielgerät „Made in Langenlipsdorf“ beweisen.

Überrascht war Gust vom Wagemut, von der Gewandtheit und von der Disziplin, mit der die jungen Japaner selbst in fünf Meter Höhe über dem Erdboden, ohne zu zögern, über Seile und Balken kletterten. Sich höflich gegenseitig den Vortritt zu lassen, gehört zur japanischen Tradition.

Bereits das elfte Projekt im Reich der aufgehenden Sonne

So besonders das Ereignis auch ist, so ist der Ausflug nach Fernost für die Sik-Holz-GmbH dennoch keine Premiere. Den Aufenthalt in Japan nutzte Gust, um sich im Land die zehn bereits von seiner Firma mitgebauten Indoor-Spielplätze anzuschauen, die zumeist Bestandteil großer Einkaufscenter sind. Rund 40 Prozent der in Langenlipsdorf gebauten Spielgeräte werden mittlerweile außerhalb Deutschlands aufgebaut. Vorgängerversionen des nun im Denpark eröffneten Kletterplatzes stehen bereits in Jerusalem und Casablanca.

In Südkorea wartet das nächste Großprojekt

Im Anschluss an seinen Japan-Besuch reiste Klaus Gust nach Südkorea. In der Hauptstadt Seoul steht bereits das nächste, große Asien-Projekt in den Startlöchern. Die entsprechenden Kontakte entstanden im vergangenen Herbst bei der Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen in Köln, wo Gust den Betreiber des Kee-Young-Parkes, der auf der Suche nach einem Partner für 30 geplante Außenspielplätze war. Das Sik-Holz-Konzept zum angedachten Thema „Eine Reise durch die nordeuropäische Welt“ gefiel auch dem Investor. Die ersten konkreten Ideen gibt es bereits.

„Die Sagenwelt der Trolle, an Findus und Peterson und Pippi Langstrumpf angelehnte Spielfiguren werden dort zu finden sein“, blickt Gust voraus. Etwa eine Million Euro beträgt das Auftragsvolumen. Genau ein Jahr bleibt den Langenlipsdorfern. Ostern 2019 sollen die Plätze stehen.

Von Uwe Klemens

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