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Teltow-Fläming Spielspaß und Technikschau beim Neumarktfest
Lokales Teltow-Fläming Spielspaß und Technikschau beim Neumarktfest
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05:49 05.09.2016
Im Galopp geflochtene Ringe zu pflücken, ist eine schwierige Kunst.
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Jüterbog

Landwirt zu sein, das macht richtig Spaß. Zu diesem Eindruck kam wohl jeder, der beim Erntefest auf dem Jüterboger Neumarkt war. Am Sonnabend fand dieses bereits zum 18. Mal statt.

Über einen wahren Besucheransturm freuen durften sich dabei die Organisatoren. „Das sind wir Anwohner selbst“, erzählt Eberhard Mertens, der sich noch gut an die Anfänge des Festes erinnert. „Der Neumarkt ist quasi ein eigenes Städtchen in der Stadt. Viele von uns haben mit Landwirtschaft zu tun. Ein Erntefest gehört da einfach mit dazu“, sagt er. Auch die Stadtverordneten freuten sich damals über die Eigeninitiative der Neumarkter und unterstützten das Vorhaben. Seit 1999 gehört deshalb das Neumarktfest zu den festen Größen im Veranstaltungsreigen des Flämingstädtchens.

Spaß für jede Altersgruppe

Ein bunter Mix aus Landwirtschaft zum Anfassen und Mitmachen, Sport und Spiel, sowie kulinarischen und kulturellen Angeboten macht das Fest für Besucher jeglichen Alters interessant. Die Technikausstellung der Jüterboger Agrargenossenschaft beispielsweise begeistert fünfjährige Möchtegern-Traktoristen ebenso, wie langgediente Landwirte im Ruhestand. Wenn Papa oder Opa dann mit Sohn oder Enkel im Minibagger Platz nehmen und den Greifer in Bewegung setzen, ist die Begeisterung groß. Dass Frauenhände dabei oft geschickter sind als Männerpranken, konnte man auch diesmal wieder beobachten.

Nicht minder groß war die Begeisterung bei Bauernspielen wie Kornsäckchen-Ziel- und Kartoffelsack-Weitwurf. Was Landwirte sonst nicht gerne sehen, dass Kinder auf aufgetürmten Strohballen umhertollen, war diesmal ausdrücklich erlaubt. Ponyreiten, das Drehen am Glücksrad und das Stangenklettern hinauf zur Erntekrone stand bei den Kindern hoch im Kurs. Überall gab es etwas zu gewinnen. Finanziert wurden die Preise durch Spenden der Anwohner und Jüterboger Unternehmen.

Fast jeder benachbarte Haushalt beteiligt sich

„Welche Angebote es geben soll, legen wir Neumarkter von Jahr zu Jahr neu fest“, erzählt Christiane Mertens. „Im Juni treffen wir uns dazu zum ersten Mal und verteilen die Aufgaben. Fast aus jedem Haushalt ist mindestens einer mit dabei.“ Im Vorfeld des Festes gehen einige Anwohner herum und sammeln Spenden ein. Straßen und Festplatz werden gemeinsam geputzt und die Stände sowie Zelte aufgebaut. Der oft beschworene Zusammenhalt der Neumarkt-Anwohner erhält auf diese Weise eine unglaublichen Schub. Wenn dann, wie auch diesmal, die Festwiese voller Menschen ist, dann ist das der schönste Lohn für die rührigen Organisatoren.

„Ich halte mich da raus“, antwortet Dieter Niendorf lachend auf die Frage, ob das Sprichwort stimmt, dass immer der dümmste Bauer die größten Kartoffeln hat. Immerhin 1141 Gramm brachte die dickste Knolle bei dem von ihm betreuten Kartoffelwettbewerb auf die Waage. Stolze 9 750 Gramm wog die dickste Rübe, 105 Gramm das schwerste Hühnerei.

Tanzen und feiern bis weit in die Nacht

Mit einem Lampionumzug, dem umjubelten Auftritt der Männertanzgruppe „Neumarktschwalben“, einem Feuerwerk und einer Disco mit den Klosteraner „Monday-Brothers“, die bis weit in die Nacht für eine volle Tänzfläche sorgten, klang das Neumarktfest aus.

Von Uwe Klemens

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