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Spielzeug verbrannt: Eltern sammeln Spenden

Jüterbog Spielzeug verbrannt: Eltern sammeln Spenden

Eine Elterninitiative der Jüterboger Scholl-Grundschule hat nach dem Brand einer Hofbaracke zu Spenden für die Hortkinder aufgerufen. In dem Gebäude sind vor zehn Tagen Tretautos Roller und andere Outdoor-Spielsachen verbrannt. Bis zum Schulbeginn im September wollen die Eltern ihren Kindern das Spielzeug ersetzen.

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Schüler, Eltern und Lehrer vor der abgebrannten Baracke,

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Zehn Tage nach dem Brand einer Baracke liegt der Qualmgeruch noch immer auf dem Hof der Geschwister-Scholl-Grundschule in Jüterbog. „Das Feuer wurde in der Schule von den Kinder aber kaum thematisiert, denn die Eltern haben sie wunderbar aufgefangen,“ sagt Direktorin Mechthild Mews über die Reaktion der Kinder auf das Ereignis. Zwei Tage war die Schule zu. Es entstand ein Schaden von 100 000 Euro.

Tretautos, Roller und Schlitten sind verbrannt

Doch nach dem ersten Schock ist bei den Eltern der Blick bereits auf das nächste Schuljahr gerichtet. „Von den Hortkinder lagerten viele Outdoor-Spielsachen in der Baracke, die alle verbrannt sind“, sagt Daniela Sternstein. Ihr Sohn Felix geht in die Klasse 2a. „Wir haben am liebsten mit den Tretautos gespielt“, sagt der Siebenjährige. Auch Schlitten und Roller sind bei dem Brand zerstört worden. Beim Abschiedsfest zum Schuljahresende haben die Eltern der Klasse entschieden, dass noch in den Sommerferien etwas passieren muss.

Förderverein unterstützt Spendensammlung

„Wir sammeln Geld- und Sachspenden für die Hortkinder“, sagt Sternstein. Der Förderverein der Schule unterstützt die Idee. „Wir würden das Geld verwalten“, sagt Vereinsvorsitzende Ramona Rudolph. Bis zum Schulstart im September sollen neue Spielzeug-Gefährte angeschafft werden. Die Eltern freuen sich auch über Sachspenden, zum Beispiel Fahrradhelme und Schutzausrüstung für Knie und Ellenbogen. Die erste Spende haben die Sechstklässler gemacht. Als Abschiedsgeschenk für ihre Grundschule gab es in diesem Jahr keine Bäumchen oder Sitzbänke für den Schulhof, sondern 250 Euro.

Schulleiterin hofft auf baldigen Abriss der Brandruine

Schulleiterin Mews hat noch einen weiteren Wunsch. Während die Reste der Gaststätte „Wasserpfeifchen“ und eines Getränkemarkts, die in der gleichen Nacht abbrannten, bereits abgetragen sind, stehen die stinkenden Reste der Hofbaracke noch immer. „Es wäre schön, wenn das bis zur Einschulung weg wäre“, sagt Mews.

Kontakt: Für Spendenwillige ist Daniela Sternstein erreichbar unter Telefon Tel.  0 33 72/39 96 35 sowie per E-Mail an spenden-fuer-den-hort@gmx.de

Von Peter Degener

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