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Teltow-Fläming Sport in der Bruchbude
Lokales Teltow-Fläming Sport in der Bruchbude
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05:22 01.11.2017
Jörg Lutter vor dem Vereinsheim des SV Rangsdorf auf dem Sportplatz in der Birkenallee, einer Baracke aus den 1920er Jahren. Quelle: Christian Zielke
Rangsdorf

Jörg Lutter ist eher ein Mann der leisen Worte. Doch auf der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses machte sich der Vorsitzende des Fußballvereins SV Rangsdorf 28 so richtig Luft. „Sie haben uns viel versprochen, doch ich sehe nicht, dass sich etwas bewegt. Wir fühlen uns von der Gemeinde im Stich gelassen“, sagte er dort.

Im September hatte der Verein Vertreter aller Rangsdorfer Parteien in sein Vereinsheim in der Birkenallee geladen, um auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen. Die ehemalige Baracke der Deutschen Reichsbahn aus den 1920er Jahren ist an allen Ecken und Enden baufällig und bei weitem zu klein für die fast 400 Mitglieder, die in 16 Mannschaften antreten. „Wir haben unsere Kapazitätsgrenze absolut erreicht“, sagt Jörg Lutter und meint damit nicht nur die sportliche Grenze, sondern auch die der Zumutbarkeit. Bei dem Treffen hätten ihm mehrere der politischen Vertreter Unterstützung zugesagt. Zwei Container mit Umkleiden, Duschen und Toiletten sollen die Situation beim SV Rangsdorf entspannen.

Unrealistische Erwartungen

Im Sozialausschuss war davon nicht die Rede – sehr zum Ärger von Jörg Lutter und mehreren seiner Mitstreiter, die ihrem Unmut deutlich Luft machten. Vor allem die Aussage von Detlef Schlüpen (SPD), den Fußballplatz auf das Konversionsgelände zu verlegen, sorgte für Unverständnis. „Das wird niemals funktionieren“, sagt der SV-Rangsdorf-Vorsitzende. Die Erwartung sei unrealistisch, dass der Investor dort mehrere Sportplätze bauen will, die nötig werden, um den Bedarf in Rangsdorf zu decken.

Sollte die Gemeinde eines Tages ernst machen und den Sportplatz an der Birkenallee aufgeben, will der SV Rangsdorf auf das Erich-Dückert-Sportforum in der Lindenallee umziehen. Jörg Lutter sagt, er könne sich vorstellen, das Gelände gemeinsam mit den Handballern des Vereins Lok Rangsdorf zu nutzen. Seit 2011 gibt es Pläne, das Lindenforum um einen Fußballplatz und weitere Trainingsplätze zu erweitern.

„Wir brauchen einen langfristigen Pachtvertrag“, sagt Jörg Lutter. Nur dann habe der Verein Aussicht auf Förderung durch den Landes- und Kreissportbund. Dort erkennt man die Leistungen der Rangsdorfer Fußballer zwar an, doch eine Unterstützung war bisher kaum möglich. Der Vorsitzende des Kreissportbundes habe einmal gesagt, dass er noch keinen Verein erlebt habe, der unter solchen Bedingungen trainiert wie der SV Rangsdorf, sagt Jörg Lutter.

Bürgermeister verspricht Unterstützung

Wo es an öffentlicher Unterstützung hapert, versucht man sich selbst zu helfen. „Ohne Eigeninitiative unser Mitglieder ginge nichts“, sagt der Vereinsvorsitzende. Er hofft, dass die Gemeinde im kommenden Jahr wenigstens die Container aufstellt. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) möchte die Fußballer gern unterstützen: „Ich bin dafür, eine Zwischenlösung zu schaffen“, sagt er. In einem Antrag zum Haushalt 2018 fordern er und die FDP-Fraktion 25 000 Euro für die gewünschten Container.

Wie es mit dem Verein und dem Sportplatz an der Birkenallee weitergeht, hänge von der Entwicklung des Bücker-Geländes ab, sagt Rocher. Er spricht sich ungeachtet dessen für einen Erhalt des Sportforums an der Lindenallee aus. Damit das Vereinshaus zunächst erhalten werden kann, müsse es wieder in die Verantwortung der Gemeinde fallen. Das, so Rocher, müsse der Verein jedoch fordern.

Von Christian Zielke

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