Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Sportler bieten Imbiss und Bewegung
Lokales Teltow-Fläming Sportler bieten Imbiss und Bewegung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 22.02.2018
Das Organisationsteam der MAZ-Osterwanderung beim Vor-Ort-Termin am Sportzentrum in Petkus. Dort ist diesmal Start und Ziel. Quelle: Elinor Wenke
Anzeige
Petkus

Trotz der winterlichen Temperaturen hat das Organisationsteam zur 25. MAZ-Osterwanderung derzeit viele zündende Ideen; die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Denn für den Ostermontag lädt die Märkische Allgemeine im Bereich Dahmeland-Fläming ihre Leser wieder zu einer Wanderung durch die Natur ein.

Die rund zehn Kilometer lange Tour mit Gesundheits-Wanderleiterin Brita Hannemann an der Spitze führt diesmal auf einem Rundkurs von Petkus in Richtung Merzdorf und wieder zurück. Die Strecke geht nur auf kurzer Distanz über Asphalt, ansonsten durch Wald und Flur. Am Rastplatz neben der B115 gibt es einen Zwischenstopp mit Verpflegung durch die Merzdorfer.

Vor-Ort-Termin der Organisatoren zur MAZ-Osterwanderung am Sportzentrum Petkus Quelle: Elinor Wenke

Start und Ziel am 2. April ist in Petkus am Sportzentrum, direkt gegenüber dem Skatehotel. Deshalb klinkt sich der Sportverein Petkus gern in die Frischluft-Initiative ein. Wenn die Wanderer von ihrer Tour zurückkommen, werden sie mit einem Imbiss empfangen. „Wir werden Kaffee und selbst gebackenen Kuchen anbieten, außerdem stellen wir einen Getränkewagen für Bier und nichtalkoholische Getränke auf“, kündigt Vereinsvorsitzende Roswitha Ryll an.

Für eine kräftige Stärkung nach der Wanderung sorgt außerdem das Skatehotel. Die Mitarbeiter bauen am Sportzentrum einen Bierwagen auf und bieten außerdem eine deftige Suppe, Spezialitäten vom Grill, Kaffee, Tee und Glühwein an.

Sportverein zählt 180 Mitglieder zwischen fünf und 80

Roswitha Ryll freut sich, dass die Petkuser Sportler bei der MAZ-Osterwanderung als Gastgeber vor Ort wieder öffentliche Aufmerksamkeit genießen können. „Es ist ein schöner Anlass, uns zu präsentieren“, sagt die 54-Jährige. Der Petkuser Sportverein zählt 180 Mitglieder im Alter zwischen fünf und 80 Jahren. Trainieren kann man dort in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Volleyball, Kegeln, Badminton und Billard. „Außerdem gibt es den Allgemeinsport für Senioren. Und die Kinder der Kita ,Entdeckerland’ sowie der Grundschule besuchen regelmäßig unsere Anlage, um hier Sport zu treiben“, sagt Roswitha Ryll.

Die Vereinsmitglieder kommen aus Petkus, aber auch aus den umliegenden Orten wie Ließen, Merzdorf, Heinsdorf und Dahme sowie aus Luckenwalde und der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Bei rund 480 Einwohnern treibt also fast jeder dritte Petkuser Sport. „Wir haben einfach optimale Bedingungen hier“, schwärmt Roswitha Ryll. So verfügt das Sportzentrum über einen Sportplatz, eine geräumige Sporthalle, über eine Kegelbahn und großzügige Umkleide- und Sanitärräume. „Im nächsten Jahr werden die Außenanlagen und der Sportplatz umgestaltet“, so Ryll.

Höhen und Tiefen

Die Anfänge des Petkuser Sportvereins reichen bis ins Jahr 1924 zurück; 1999 wurde das 70-jährige Bestehen gefeiert. Doch nach der politischen Wende geriet der Verein in schwieriges Fahrwasser, weil ehemalige Trägerbetriebe ihre finanzielle Unterstützung einstellten. 2001 wurde die Schule geschlossen und zwei Jahre später das Schulgelände samt Turnhalle verkauft. Erleichtert und begeistert konnten die Petkuser 2010 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) den Sporthallenneubau in Besitz nehmen. Seitdem boomt der Vereinssport.

Zur MAZ-Wanderung werden die Sportler mit Hilfe der Feuerwehr Sitzgarnituren im Freien aufstellen, außerdem Torwandschießen anbieten. „Bei nassem Wetter können wir unkompliziert in die Sporthalle ziehen“, versichert Roswitha Ryll.

Von Elinor Wenke

Erntezeit in Glienick und Münchehofe. Hier wurde diese Woche erstmals Pappeln auf so genannten Kurzumtriebplantagen geerntet und zerhäckselt. Nutznießer des märkischen Biobrennstoffes ist der Energie-Konzern Vattenfall. Aus den Holz-Hackschnitzeln werden Strom und Wärme für Wohnungen erzeugt.

22.02.2018

Irgendwann konnte Philipp Quella nicht mehr mit ansehen, wie sein Wohnort immer mehr im Müll erstickte. Deshalb beschloss der Mahlower, auf eigene Faust den Unrat aufzusammeln. Über Facebook hat er sogar schon Mitstreiter gefunden. Der 35-Jährige hofft, dass viele seinem Beispiel folgen.

22.02.2018

Eine grüne Gemeinde möchte Blankenfelde-Mahlow sein. So steht es im Leitbild, doch in der Realität ist das gar nicht so einfach. Vor allem die für den Ort typischen Alleen haben es schwer, weil Gas-, Wasser- und Stromversorger keine Straßenbäume auf ihren Leitungen haben wollen.

22.02.2018
Anzeige