Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 13 ° Sprühregen

Navigation:
Sportliche Pläne am Rohrteich

Jüterbog Sportliche Pläne am Rohrteich

Tennisplätze, Parkmöglichkeiten und einen Kunstrasenplatz soll es langfristig am Jüterboger Rohrteich geben. Ein erster Entwurf für die Neukonzeption der gesamten Anlage wurde am Montag dem Sportlerbeirat vorgestellt – während, Fußballer und Tennisclub sich freuten, vermissten die Leichtathleten im ersten Konzept ein Detail, von dem drei Disziplinen abhängig sind.

Voriger Artikel
Showdown zum Rathaus
Nächster Artikel
Arne Raue geht auf Kritiker los

Der Sportplatz soll neu gestaltet werden. Neben dem Rasenplatz samt Tartanbahn könnten ein Kunstrasenplatz und Tennisplätze entstehen.

Quelle: Foto: Klemens

Jüterbog. Eine erste Studie zur Zukunft der Sportanlagen am Jüterboger Rohrteich ist am Montag dem Sportlerbeirat im Bauamt vorgestellt worden. Erik Hase, Geschäftsführer des Luckenwalder Planungsbüros Idas, war damit beauftragt herauszufinden welches Flächenpotenzial es rund um Rohrteich und Blanken Teich tatsächlich gibt und wie diese Flächen für möglichst viele sportliche Zwecke aufgewertet werden können.

Wichtigste Neuerung soll beleuchteter Kunstrasenplatz werden

Im Kern seines Entwurfs steht ein großer, beleuchteter Kunstrasenplatz, der die zwei bestehenden Trainings-Rasenplätze neben dem Hauptplatz und der Tartanbahn ersetzen soll. „Weil ein solcher Kunstrasenplatz mit 2000 Stunden im Jahr vier Mal so viel wie ein Rasenplatz bespielt werden kann, löst er die Platzprobleme, die wir hier haben“, sagte Hase.

Denn das Plangebiet reicht zwar von den Kleingärten westlich des Freibads bis in die Ackerflächen östlich des Rohrteichs – doch als geeignet erweisen sich nur wenige zusätzliche Flächen. Entweder der feuchte Baugrund macht das Bauen teuer oder geschützte Vegetation und Tierwelt verhindert es vollkommen.

Neben dem schon heute genutzten Areal kommt nur eine zweite Fläche am Freibad in Frage. Dort sind aber vorrangig touristische Angebote von der Verwaltung angedacht.

Tribüne und Umkleiden werden kombiniert

Als gelungene Idee empfand der Sportlerbeirat den Sozialtrakt, der Umkleiden und ein Sportgerätelager umfasst. Dieser soll gleichzeitig eine Zuschauertribüne für 200 Menschen tragen und etwa an gleicher Stelle entstehen, wo auch heute die Tribüne steht.

Auch eine Tennisanlage mit drei Plätzen, ein multifunktionales Kleinfeld und eine befestigte Fläche, die vorrangig für Parkplätze dienen soll, sind vorgesehen. Mit einer neuen Trasse könnte auch die Fläming-Skate den Sportplatz mit dem Freibad und dem Stadtzentrum verbinden.

Leichtathleten bestehen auf Wurfbahn, die bislang im Konzept fehlt

Während die Freude beim Tennisclub und den Fußballern recht groß war, gab es Einwände vom Leichtathletikclub. „Wo ist die Wurfbahn?“, fragte Ernst Troelenberg, der um die Disziplinen Speer-, Diskus- und vor allem Hammerwurf fürchtet. „Wir holen viele Meisterschaften vor allem deshalb nach Jüterbog, weil wir eine Wurfbahn haben“, erklärte er.

Nach längerer Diskussion verschiedener Möglichkeiten, versprach Erik Hase, eine Überarbeitung, bei der auch eine Wurfbahn Berücksichtigung findet.

Realisierung der Pläne soll in Etappen über Jahre stattfinden

Wenn das Konzept nach weiterer Beteiligung des Beirats durch die Stadtverordneten beschlossen wird, beginnt die Realisierung. „Die Umsetzung kann nur schrittweise über viele Jahre erfolgen und wird immer davon abhängen, wie wir Fördermittel akquirieren können“, sagte Bauamtsleiterin Kira Wenngatz. Alle Maßnahmen werden vermutlich über zwei Millionen Euro umfassen.

Von Peter Degener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg