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Teltow-Fläming Sportverein bietet Raum für Hortkinder an
Lokales Teltow-Fläming Sportverein bietet Raum für Hortkinder an
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14:25 12.08.2016
Quelle: Jutta Abromeit
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Klausdorf

Jubel von Eltern am Mittwochabend im Rathaussaal Klausdorf: Der Gemeinderat Am Mellensee beschließt einstimmig, ein Mietangebot des Sportvereins RSV Mellensee 08 für die zeitweilige Hortnutzung anzunehmen. Damit brauchen elf Hortkinder aus Mellensee, für die ab September im Ort kein Platz mehr wäre, nun doch nicht täglich nach der Schule in den Hort „Knallbonbon“ nach Sperenberg zu fahren. Die stellvertretende Elternsprecherin Cindy Jäkel freut sich: „Unser Kind kommt jetzt in die Schule und wäre von der Fahrerei auch betroffen gewesen.“ Die Mutter hatte zu Sitzungsbeginn an die Gemeindevertreter appelliert, das Vereinsangebot anzunehmen.

Vereinheim nahe der Grundschule

Die Sportler haben ihr Vereinsdomizil unweit der Grundschule. Sie bieten an, für 550 Euro warm im Monat 104 Quadratmeter zu vermieten, bis ein Hortneubau fertig ist. Dieses Angebot hatte RSV-Präsident und Gemeindevertreter Lutz Lehmann (CDU) der Verwaltung gemacht. Bei der Abstimmung enthielt sich Fraktionschef Lehmann wegen Befangenheit.

Der Mellenseer Hort hat 90 Plätze. 17 stehen nach den Ferien zur Verfügung. Es kommen jedoch 28 hortwillige ABC-Schützen dazu, so dass es ohne Transfer nach Sperenberg nicht möglich wäre, alle Kinder zu betreuen.

Arbeitsgruppe für Hortneubau

Für den Hortneubau gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich mit Ideen, Grundstückskauf, Finanzierung und Zeitplan für die 150 neuen Plätze befasst. Wann das Gebäude jedoch fertig ist und genutzt werden kann, steht noch nicht fest. Das RSV-Angebot gilt bis zur Fertigstellung dieses Neubaus. Bedenken, dass es in der kurzen Zeit bis Schuljahresbeginn schwierig sei, die Räume für die Kinder herzurichten und von Behörden alle Genehmigungen zu bekommen, entkräftete die Verwaltung. Man sei im Gespräch mit dem Kreis und dem Landesjugendamt, hieß es, alles sei termingerecht zu schaffen. Unmut im Saal gab es vorgestern dennoch. Die SPD hatte beantragt, Fördergeld aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm zu nutzen, um die Kosten für den Neubau von Feuerwehrhäusern in Kummersdorf-Gut und Gadsdorf zu ermitteln. Bei bis zu 60-prozentiger Förderung sei so sehr günstig Ersatz für die maroden Gebäude zu bekommen, meinen die Genossen der SPD-Fraktion um Ingo Koch. 40 Prozent Eigenanteil seien angesichts der Brandschutzpflicht der Gemeinde und der großartigen Arbeit der Kameraden vertretbar.

Streit um Feuerwehr-Neubauten

Doch das Ansinnen stieß auf Gegenwehr. Die Gemeinde könne nach jetzigem Stand jedes Jahr nur über 274 000 Euro verfügen, so die Verwaltung, inklusive Planung und Hortneubau. Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) sagte, die Landrätin dränge zu äußerster Sparsamkeit. Bekäme die Verwaltung den Auftrag für die Feuerwehr-Vorschläge, müsse er ein Büro beauftragen, das eigene Personal reiche dafür nicht. Noch mal zu beraten oder den Antrag zurückziehen wollte die SPD nicht, auch nicht nach einer Beratungspause. Broshog und Koch verlangten namentliche Abstimmung. Sieben Gemeindevertreter stimmten dagegen, acht dafür. Wie die Neubau-Vorschläge für Feuerwehrhäuser in Kummersdorf-Gut und Gadsdorf nun auf den Tisch kommen, ist offen.

Von Jutta Abromeit

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