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Spritzenhaus wird zum Dorftreffpunkt

Jüterbog-Werder Spritzenhaus wird zum Dorftreffpunkt

Die Werderaner freuen sich über neues Dorfgemeinschaftshaus. In dem Jüterboger Ortsteil wurde das alte Feuerwehrgebäude zum Treffpunkt umgebaut. Dabei bewies das ganze Dorf großes Engagement.

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Ortsvorsteher Gerhard Lenting mit dem Schild, das ein Dankeschön an alle fleißigen Helfer sein soll.

Quelle: Iris Krüger

Werder. Jetzt haben auch die Werderaner ihr eigenes Gemeinschaftshaus. Das ehemalige und lange leerstehende Feuerwehrgebäude wurde zu diesem Zweck im Sinne des ebenso neugegründeten Dorfgemeinschaftsvereins umgebaut.

„Wir haben schon seit der Wende keine Feuerwehr mehr“, erzählt Vereinsmitglied Reinhard Wandel. Daher kam die Frage auf, was mit dem Gebäude passieren soll. „Die Idee, es in ein Domizil für die Dorfgemeinschaft umzuwandeln, stammt von der ehemaligen Ortsvorsteherin Elisabeth Jäger“, sagt Wandel. Eigentümerin war die Stadt Jüterbog. „Nachdem ein Bauantrag gestellt worden war, kam 2010 die Baugenehmigung. Allerdings hatte die Stadt zu diesem Zeitpunkt kein Geld übrig“, so Wandel weiter, „kurz bevor die Genehmigung ablief, konnten die Umbauarbeiten beginnen.“

Der Umbau begann damit, den alten Fußboden herauszureißen, Wasser- und Abwasseranschlüsse neu zu legen und einen Anbau für die Toilette zu errichten. Neben dem Gebäude wurde eine abflusslose Sammelgrube ausgehoben. „Dabei haben viele Dorfbewohner mitgeholfen“, sagt Wandel. So erfolgten zum Beispiel die Elektroinstallation, der Trockenbau und die Maler- und Putzarbeiten in Eigenleistung. „Die alten Fenster wurden rausgerissen, und nachdem eine Firma die neuen eingesetzt hatte, haben wir die Fensterbänke eingebaut und die Putzarbeiten erledigt“, berichtet Wandel. Zeitgleich besorgten die Dorfbewohner eine Küche sowie Möbel, damit der Raum voll ausgestattet ist und genutzt werden kann.

Doch noch längst ist nicht alles fertig. „Offen sind noch die Außenanlagen“, so das Vereinsmitglied weiter, „wir wollen den Weg bis zu der Toilette pflastern und das WC behindertengerecht gestalten. Auch die Heizkörper müssen noch angebracht werden. So kommen viele Kleinigkeiten zusammen.“

Um allen zu danken, die sich bisher aktiv am umfangreichen Umbau des Dorfgemeinschaftshauses beteiligt haben, wurde ein kleines Schild angefertigt. Dieses soll für alle sichtbar im Inneren des Gebäudes angebracht werden. „Darauf stehen keine Namen, jedoch weiß jeder, wer gemeint ist“, sagt Ortsvorsteher Gerhard Lenting, „einige von ihnen haben jedes Wochenende gearbeitet. Das geht über jedes Maß an normalen Engagement in so einer Gemeinde hinaus.“ Die Stadtverwaltung habe den Umbau von Anfang an sehr wohlwollend begleitet und damit auch das Gemeinschaftsleben im Dorf gestärkt. Das Dorffest am Wochenende war daher wie eine Einweihungsfeier.

Von Iris Krüger

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