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Teltow-Fläming Staatskanzlei ehrt Initiative im Baruther Urstromtal
Lokales Teltow-Fläming Staatskanzlei ehrt Initiative im Baruther Urstromtal
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05:25 16.07.2015
Eine Urkunde überreichte Birgit Gidde (M.) von der Staatskanzlei an Bürgermeisterin Monika Nestler (3.v.r.) im Kräuterhexengarten Petkus. Quelle: Hartmut F. Reck
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Petkus

Sie kümmern sich darum, die Region familienfreundlicher zu machen: Die ehrenamtlichen Mitglieder des 2007 gegründeten Lokalen Bündnisses für Familie Baruther Urstromtal haben dazu viele Ideen entwickelt und inzwischen 49 Partner gewonnen. Darunter sind Kommunen wie Nuthe-Urstromtal, Baruth und Luckenwalde sowie Unternehmen, Kammern, Verbände, Vereine, Kitas, Schulen und Einzelpersonen.

Am Mittwoch erhielt das Lokale Bündnis „für sein vorbildliches Engagement im ländlichen Raum“ eine Auszeichnung der brandenburgischen Staatskanzlei. Jeden Monat ehrt deren Chef, Staatssekretär Rudolf Zeeb (SPD), ein gelungenes „Demografie-Beispiel“, also eine Initiative, die Lösungsansätze für den Umgang mit dem Bevölkerungsrückgang sucht.

Im Namen des Staatssekretärs überreichte Abteilungsleiterin Birgit Gidde die Urkunde an Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke), die Schirmherrin des Bündnisses und Vorsitzende des Vereins für Arbeitsförderung und berufliche Bildung (VAB) ist. Dieser hat von Anfang an das Bündnis koordiniert.

Familienfreundlichkeit, so Gidde, sei ein wichtiger Standortfaktor. „Das erhöht die Attraktivität der Kommunen, bindet Familien an ihren Heimatort und lockt Zu- und Rückwanderer an.“ Dies sei gerade im Wettbewerb um Fachkräfte ein unschätzbarer Vorteil. Inzwischen gebe es mehr als 50 Lokale Bündnisse für Familie, für die die Baruther Initiative stellvertretend die Auszeichnung erhalte. Monika Nestler betonte, dass das hiesige Bündnis das Erste in Brandenburg sei, das sich im ländlichen Raum engagiere.

Einige Beispiele dafür, wie man das Baruther Urstromtal zu einer besonders familienfreundlichen Region zu machen versuche, zählte VAB-Geschäftsführerin Barbara Nitzsche auf. So sei es gelungen, dass in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal ein zusätzlicher Schulbus eingesetzt wird. Eine ganz neue Qualität habe man mit der Initiative „Fit für Familie“ erreicht. Seit 2012 treten die Mitglieder an Unternehmen der Region heran, um sie auch von den innerbetrieblichen Vorzügen der Familienfreundlichkeit zu überzeugen. „Da werden weiche Standortfaktoren zu harten“, sagte Barbara Nitzschke. Dazu gehörten neben der Entwicklung der absatzsteigernden Marke „familienfreundlich und regional produziert“ auch familienentlastende Maßnahmen wie die Überbrückung von Kita-Schließzeiten während der Ferien und den Einsatz von Rufbussen, um Freizeitangebote aufsuchen zu können.

Norman Asmus vom Familienministerium nannte es beispielhaft, dass hier „alle wichtigen Akteure versammelt wurden und alle an einem Strang in dieselbe Richtung gezogen haben“.

Bei der Auszeichnungsveranstaltung verabschiedete Monika Nestler zudem die langjährige ehrenamtliche Koordinatorin Karin Friedrich und hieß deren Nachfolgerin Elke Schmidt willkommen.

Von Hartmut F. Reck

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