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Stachliges Hobby

Wolfgang Schmidt züchtet seit 40 Jahren Kakteen Stachliges Hobby

Kakteen und Sukkulenten stehen wohlgeordnet im Gewächshaus und im Garten von Wolfgang Schmidt in Jüterbog. Seit 40 Jahren hat er sich seinen stachligen Lieblingen verschrieben, sogar dem „Schwiegermutterstuhl“.

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Wolfgang Schmidt zwischen den Kakteen in seinem Gewächshaus in Jüterbog

Quelle: Gertraud Behrendt

Jüterbog. Die Kakteen blühen jetzt. Davon hat Wolfgang Schmidt eine große Auswahl. Seit 40 Jahren züchtet der Jüterboger Kakteen und Sukkulenten. Obwohl inzwischen auch im Handel das Angebot an ungewöhnlichen Pflanzen groß ist, sät er noch immer selbst. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie etwas entsteht.

„Das exotische Aussehen hat mich fasziniert“, begründet er seine Leidenschaft. Die teilt er mit anderen Mitgliedern seiner Ortsgruppe Potsdam in der Deutschen Kakteengesellschaft. Die älteste Pflanze in seiner Sammlung ist der sogenannte „Schwiegermutterstuhl“ (Echinocactus grusonii), der natürlich deshalb so heißt, weil er voller Stacheln ist. Sein Exemplar stammt von 1976.

Längst hat der Züchter ein Gewächshaus samt Regenwasser-Auffangwanne für seine Pflanzen im Garten gebaut. Da es in der Mitte nur 2,50 Meter hoch ist, haben nur kleinere Säulenkakteen Platz. Schließlich braucht der Gärtner die Mitte, um sein Reich zu überblicken und zu pflegen. Obwohl es eigentlich klein ist, wecken so viele verschiedene Gewächse dicht nebeneinander die Aufmerksamkeit, beispielsweise die „Lebenden Steine“ (Lithops) und der Melocactus zehntneri aus Brasilien, der seinen Samen wie einen Schopf auf dem oberen Ende sprießen lässt; mit seinem Namen wird der Schweizer Biologe Leo Zehntner geehrt.

Wolfgang Schmidt kümmert sich indes nicht nur um dieses Spezialgebiet. Im Gewächshaus zieht er auch Nutzpflanzen vor. Gemeinsam mit Blumen, Bäumen und Stauden bieten sie ebenfalls eine große Vielfalt. Dass der Maschinenbauingenieur sein Rentnerdasein oft im Garten verbringt, ist auf den ersten Blick zu sehen. Wohlgeordnet und üppig wächst und gedeiht alles. Und um diese Zeit treten die Pflanzen im Garten mit denen im Gewächshaus in den Blühwettbewerb.

Von Gertraud Behrendt

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