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Teltow-Fläming Stadt-Gebäude entsprechen Brandschutz-Standards
Lokales Teltow-Fläming Stadt-Gebäude entsprechen Brandschutz-Standards
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06:05 12.10.2016
Der Brandschutz in der Arndt-Schule wurde nachgerüstet. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

In den 47 öffentlichen Einrichtungen der Stadt Luckenwalde sind in Sachen Brandschutz keine Mängel bekannt. Dieses Fazit zog Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) in der Stadtverordnetensitzung. Auf eine Anfrage von Christoph Guhlke (CDU) hatte sie eine Bestandsaufnahme aller Einrichtungen vorgenommen und stellte 32 von ihnen gesondert vor.

„Alle Einrichtungen entsprechen den Standards, die zum Zeitpunkt der Baugenehmigung oder Inbetriebnahme gefordert waren“, sagte Herzog-von der Heide, „es gibt keine Standardanpassungspflicht.“ Ältere Gebäude würden Bestandsschutz genießen, so lange sie baulich unverändert und gleichgenutzt blieben. Dort, wo städtische Angestellte arbeiten, würden regelmäßig Arbeitsschutzbegehungen stattfinden und festgestellte Mängel sofort abgestellt.

Die Kita „Burg“ wurde im Jahr 2012 generalsaniert. Quelle: Elinor Wenke

„Zahlreiche Gebäude wurden in den vergangenen Jahren generalsaniert und dabei der Brandschutz so aufgerüstet , dass er einem Neubaustandard genügt“, erklärte die Bürgermeisterin. So wurden Rauchwarnanlagen installiert, die automatisch die Entrauchung der Fluchtwege bewirken, und Brandmeldeanlagen, die selbstständig Alarm im Gebäude auslösen und gleichzeitig die Feuerwache verständigen.

Zu diesen Einrichtungen gehören unter anderem die Ringertrainingshalle (erbaut 1995), die Fläminghalle (generalsaniert 1999), die Fläming-Therme (2000), der Markt 12a (2003) oder das Heimatmuseum (2005). Weitere Beispiele sind der Ludwig-Jahn-Schulkomplex (2006), der Gewerbehof Beelitzer Straße (2006), die Bibliothek im Bahnhof (2008), die Kita „Burg“ (2012) und das Gemeindehaus Kolzenburg (2012).

Das Gemeindehaus in Frankenfelde soll ab 2017 aufgerüstet werden. Quelle: Elinor Wenke

Bestandsgeschützte Gebäude, vor allem Schulen, Kitas und publikumsintensive Einrichtungen, wurden brandschutztechnisch aufgerüstet – wie die Arndt-Grundschule, die Kita „Sunshine“oder die Ebert-Grundschule; dort wurden Treppenhäuser abgeschottet und ein Hausalarm eingebaut. In der Kita „Am Weichpfuhl“ wurden Rauchschutztüren, ein zweiter Fluchtweg sowie eine Hausalarmierung eingerichtet. Mit einer Rauchwarnanlage, einer Brandmeldeanlage und einer Treppenhausabschottung zur Ebert-Schule wurde das Stadttheater ausgestattet. Ab 2017 soll das Gemeindehaus Frankenfelde aufgerüstet werden – mit einem zweiten Fluchtweg und einer Brandmeldeanlage – außerdem auch der Klab und das Frauenhaus.

Einziges Sorgenkind ist das Rathaus

„Unser einziges Sorgenkind für die Zukunft ist das Rathaus selbst“, räumte Herzog-von der Heide ein. Zwar seien die Flure durch Brandmeldeanlagen gesichert, aber Nachholbedarf gebe es im Dachgeschoss und wenn das Erdgeschoss umgebaut und bis 2018 ein publikumswirksames Bürgerbüro eingerichtet wird. „Auch dass wir uns den Luxus eines natürlichen Weihnachtsbaumes im Foyer leisten, ist nicht ganz ungefährlich“, sagte sie. Das neu erarbeitete Brandschutzkonzept soll in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

Von Elinor Wenke

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