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Stadt baut eigenes Archiv auf

Baruth Stadt baut eigenes Archiv auf

Seit einem Jahr sammelt Ute Nitsche Dokumente aus dem Urstromtal, die Baruth und die Ortsteile betreffen. Peu à peu entsteht daraus ein Stadtarchiv. Jetzt muss ihre Personalstelle verlängert werden. Der Bildungsausschuss stimmte schon mal zu.

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Ute Nitsche kümmert sich um die Ausstellungstücke im Baruther Schulmuseum und stellt auch das Stadtarchiv zusammen.

Quelle: Andreas Staindl

Baruith. Die Stadt Baruth baut ein Stadtarchiv auf. Ute Nitsche kümmert sich in erster Linie seit einem Jahr darum. Ende Mai dieses Jahres läuft die Personalstelle für eine geringfügige Beschäftigung aus. Die Mitglieder des Bildungsausschusses würden die Stelle gern verlängern. Sie gaben den Stadtverordneten während ihrer Sitzung kürzlich eine einstimmige Empfehlung. „Wenn es finanziell möglich ist, sollten wir die Personalstelle erhalten“, hatte die Ausschussvorsitzende Marlies Patzer (LOB) zuvor argumentiert und gesagt: „Ute Nitsche ist mit Herzblut dabei. Sie gibt sich große Mühe.“

Archiv-Aufbau in nur acht Stunden wöchentlich

Acht Stunden pro Woche stehen für den Aufbau des Stadtarchivs zur Verfügung. Ute Nitsche hat während des vergangenen Jahrs in Archiven und Lagerräumen gestöbert, alte Unterlagen gesichtet. „Ich schaue, welche historischen Funde es gibt, vermesse, dokumentiere und beschreibe sie.“ Für diese Arbeit hat sie sich während eines Lehrgangs in Jüterbog fit gemacht.

Historischer Brief der Grafin zu Solms

Ute Nitsche ist „erstaunt, wie wenig Material aus den Baruther Ortsteilen in der Stadtverwaltung eingelagert ist“. Nur aus Klein Ziescht habe sie Unterlagen gefunden. Sie ist während ihrer Suche jedoch auch auf eine Rarität gestoßen – einen Brief von 1797. Noch habe sie nicht alle Dokumente gesichtet. „Ich hoffe auf weitere Zeitzeugnisse“, sagt sie, „gern würde ich auch mit Bürgern ins Gespräch kommen, die im Besitz historischer Exponate sind. Vielleicht ist ja zumindest eine Leihe möglich.“ Ein Brief der Gräfin zu Solms sei schon aufgetaucht.

Sonderausstellung zu Motorsägen

„Ich bin überzeugt, dass bei den Einwohnern in Baruth noch zahlreiche Raritäten lagern“, sagt Ute Nitsche. Sie führt ehrenamtlich auch das Heimatmuseum in Ba­ruth. Am Sonntag um 14 Uhr wird dort eine Sonderausstellung von Motorsägen eröffnet.

Von Adreas Staindl

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