Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Stadt bezuschusst fünf Vereine
Lokales Teltow-Fläming Stadt bezuschusst fünf Vereine
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:03 08.03.2017
Die Luckenwalder Tafel erhält einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Die Stadt Luckenwalde bezuschusst auch in diesem Jahr wieder Vereine, Verbände und soziale Organisationen gemäß ihrer Förderrichtlinie. Diesmal werden fünf Antragsteller mit insgesamt 20 000 Euro gefördert. Das beschlossen die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich.

Nutznießer sind im Jahr 2017 der „Laden mit Herz“ der Luba GmbH, die Luckenwalder Tafel, der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde, der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt sowie die Akademie 2. Lebenshälfte. Der Antrag der Volkssolidarität war laut Hubert Dalbock, Abteilungsleiter Einwohnermeldewesen/Wohnen, zu spät gestellt worden und wurde deshalb nicht berücksichtigt.

Anträge im Wert von mehr als 30 000 Euro gestellt

Insgesamt waren Anträge im Gesamtwert von 30 040 Euro gestellt worden. Laut Richtlinie werden aber jährlich 20 000 Euro zur Verfügung gestellt (davon 2000 Euro eingeplante Fördermittel des Kreises), weshalb einige Wünsche abgespeckt werden mussten.

Der „Laden mit Herz“ sowie die Akademie 2. Lebenshälfte verwenden das Geld für Personal- und Sachkosten. Die Luckenwalder Tafel als Angebot des Arbeitslosenverbandes benötigt einen Zuschuss für Kraftstoff- und Gebäudenebenkosten. Der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst finanziert damit die Fortbildung seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter. Der Senioren- und Behindertenbeirat nutzt die Förderung für Personal- und Sachkosten in der Begegnungsstätte Haus Sonnenschein.

Zuwendungen an Vereine und Verbände

Der Laden mit Herz (Luba GmbH) erhält 4000 Euro. Beantragt waren 6300 Euro.

Die Tafel wird mit 5000 Euro bezuschusst.

2000 Euro gehen an den Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst.

Der Senioren- und Behindertenbeirat erhält 6000 Euro (beantragt waren 11 740 Euro).

Die Akademie 2. Lebenshälfte wird mit 3000 Euro gefördert. Sie hatte 5000 Euro gewünscht.

Zusätzlich wird das Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werkes an der Burg für die Jahre 2017 bis 2020 mit jeweils 10 000 Euro von der Stadt gefördert. Dieser Zuschuss gilt als Voraussetzung für eine Förderung durch den Bund und wurde bereits per Stadtverordnetenbeschluss als Vorgriff auf den Haushalt festgeschrieben.

Im städtischen Sozialausschuss war die Wunschliste der Vereine und die Auswahl der Verwaltung bereits als Informationsvorlage vorgestellt und beraten worden. Umstritten ist der Zuschuss für den „Laden mit Herz“, da sich die Luba derzeit im Sanierungsverfahren befindet. „Man kann die Förderung ratenweise auszahlen“, schlug Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) damals vor.

Monatliche Auszahlung an die Luba

In der Stadtverordnetensitzung stellte CDU/FDP-Fraktionschef Sven Petke den Antrag, den Zuschuss für die Luba getrennt von den übrigen Antragstellern abzustimmen. Dagegen sprach sich Peter Gruschka (SPD) aus. „Ich verstehe nicht, warum man die Luba jetzt diskreditieren sollte“, sagte er. Der CDU-Antrag wurde abgelehnt.

Die Luba-Förderung wird 2017 aber tatsächlich monatsweise ausgezahlt – bis November jeweils 330 Euro, im Dezember 370 Euro.

Von Elinor Wenke

Flughafen BER Bahnhof am Flughafen in Schönefeld - BER: Doch noch nicht alles genehmigt

Alle behördlichen Hürden seien genommen, hieß es im Januar, nachdem der Landkreis Dahme-Spreewald die letzten Bauanträge für den BER genehmigt hatte. Die Baugenehmigung für die Entrauchung des unterirdischen Bahnhofs wurde jedoch nur vorläufig erteilt, wie Bauchef Chris Halecker (Linke) jetzt der MAZ sagte.

11.03.2017

Die Hälfte der Führungskräfte einer technische Produktionsstätte im Brandenburg Park Genshagen sind Frauen: Im Coca-Cola-Abfüllwerk arbeiten unter Betriebsleiter Holger Lorenschat mit Nina Jenk, Grit Oehlert und Karolin Övünc gleich drei Bereichsleiterinnen.

11.03.2017

Nachdem das Obergeschoss des Webermuseums in Kloster Zinna über 20 Jahre ungenutzt blieb, soll dort nun eine Probierwerkstatt zur Stoffherstellung entstehen. Die Investition ist voraussichtlich die letzte Maßnahme im Sanierungsgebiet der historischen Webersiedlung. Damit könnte die alte Idee des „Lernorts Zinna“ nun realisiert werden.

08.03.2017