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Teltow-Fläming Stadt erhält Klimaschutz-Zertifikat
Lokales Teltow-Fläming Stadt erhält Klimaschutz-Zertifikat
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00:17 30.04.2017
Jürgen Schmeier (r.) und Dirk Ullrich freuen sich über das Klima-Zertifikat. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Dass ausgerechnet das Luckenwalder Straßenamt für die Stadt ein Klimaschutz-Zertifikat bekommen hat, scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich. Doch Amtsleiter Jürgen Schmeier und Abteilungsleiter Dirk Ullrich können ihr klimafreundliches Engagement mit handfesten Fakten und Zahlen belegen.

„Wir haben im vergangenen Jahr 60 herkömmliche Straßenlampen auf moderne, stromsparende LED-Leuchten umgerüstet“, berichtet Dirk Ullrich. In der Straße zum Freibad wurden auf die vorhandenen Masten neue Lampenköpfe mit LED-Leuchten montiert. 11 000 Kilogramm Kohlendioxid werden damit jährlich eingespart. „Auf die Lebensdauer der LED-Leuchten berechnet, sparen wir in 20 Jahren damit 238 Tonnen Kohlendioxidausstoß“, erklärt Ullrich.

Ein Viertel aller Straßenlampen sind bereits stromsparend ausgestattet

Genau dies bescheinigt auch das druckfrische Zertifikat des Bundesumweltministeriums. Es attestiert der Stadt, dass sie sich aktiv für den Klimaschutz einsetzt. Für die LED-Umrüstung im vergangenen Jahr hat die Stadt 38 000 Euro investiert. Nach entsprechender Bewerbung hatte der Bund das Vorhaben mit 8000 Euro gefördert.

Laut Jürgen Schmeier gibt es insgesamt 3100 Straßenlampen in der Stadt. Davon strahlen 356 bereits als LED-Lampen, bei weiteren 396 wurden in die vorhandenen Lampen LED-Leuchtmittel eingesetzt. „Damit sind ein Viertel aller Lichtpunkte bereits stromsparend ausgestattet“, sagt Ullrich und macht eine weitere Rechnung auf: „Dadurch sparen wir jährlich 213 000 Kilowattstunden Strom ein, das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 80 Haushalten.“ In 20 Jahren werden 2535 Tonnen umweltschädliches Kohlendioxid eingespart.

Umrüstung mit Augenmaß

Schmeier verweist darauf, dass die Straßenlampen dennoch nicht bedenkenlos um jeden Preis ausgetauscht werden, sondern mit Augenmaß. „Es muss wirtschaftlich vertretbar sein. Wenn alte Lampen ausgedient haben oder eine Straße komplett erneuert wird, kommt natürlich nur LED in Frage“, sagt er. Dabei würde man ständig den Markt beobachten und verschiede LED-Varianten für verschiedene Standorte prüfen.

Auch in diesem Jahr sollen weitere Lampen in Luckenwalde auf Leuchtdioden umgestellt werden – insgesamt 66 in der Poststraße, Potsdamer Straße und Heinrich-Zille-Straße. 47 000 Euro müssen dafür zunächst berappt werden. „Wir haben wieder einen Förderantrag beim Bundesumweltministerium gestellt, aber noch keinen Bescheid bekommen“, erklärt Ullrich.

Von Elinor Wenke

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