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Teltow-Fläming Stadt ordert mehr Busse, dafür entfallen Parkplätze
Lokales Teltow-Fläming Stadt ordert mehr Busse, dafür entfallen Parkplätze
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21:03 10.08.2017
Hier an der Ecke Gorki-/Tanneurstraße ändert sich einiges. Quelle: Foto: Abromeit
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Ludwigsfelde

Die Stadt Ludwigsfelde macht Ernst mit dem Teil „Weg vom Privatverkehr, hin zu mehr öffentlichem Personennahverkehr“ ihres Mobilitätskonzepts: In der Maxim-Gorki-Straße gibt es ab 4. September deutlich weniger Parkplätze für Pkws. Das kündigt die Stadtverwaltung an. Der Grund: Es werden mehr Stellflächen für Busse gebraucht. Und außerdem werden mit dem 4. September auf der Stadtbuslinie 708 zwei Kleinbusse gegenläufig verkehren. Bisher ist auf dieser Runde nur ein Fahrzeug unterwegs.

Künftig verkehren diese beiden Kleinbusse zwischen den Bahnhöfen Ludwigsfelde im Ostteil der Stadt und Struveshof im Westen morgens von 6.28 bis nachmittags 16.59 Uhr beziehungsweise morgens 6.43 Uhr bis abends 18.14 Uhr stündlich. Diese Erweiterung hat Auswirkung auch auf die Haltestellen und Abfahrtszeiten der Linie 702. Das ist vor allem für Pendler wichtig, die in den Gewerbegebieten arbeiten. Die Linie 702 verkehrt zwischen dem Bahnhof Birkengrund am Industriepark über den Bahnhof Struveshof, den Bahnhof Ludwigsfelde zum Preußenpark und zurück. Wie die Stadt in einer Presseinformation erklärt, sind mit den erweiterten Buslinien und dem Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge im Bereich des Bahnhofs, speziell in der Maxim-Gorki-Straße, zusätzliche Busaufstellflächen zu schaffen, um die Einhaltung der Standzeiten für die Busfahrer zu garantieren. Das habe zur Folge, dass an der Gorki-Straße einseitig öffentliche Stellflächen für Pkws wegfallen. Außerdem werden die derzeitigen Kurzzeitparkplätze an der Gorki-Straße entsprechend versetzt und in der Albert-Tanneur-Straße neu ausgewiesen. „Die angespannte Parkplatzsituation besonders am Bahnhof ist uns sehr bewusst“, so Bürgermeister Andreas Igel (SPD). Erfreulicherweise sei jedoch mit dem halbstündlichen Zug-Takt die Bahn-Akzeptanz bei den Bürgern wesentlich gestiegen, meint Igel. „In gleichem Umfang ist damit aber leider das Parkplatzproblem am Bahnhof verschärft“, so der Bürgermeister. Mit der Erweiterung des städtischen Mobilitätsangebots bei Buslinien wolle man jedoch erreichen, dass Berufspendler für ihren Weg zum Bahnhof aufs Auto verzichten und in Busse umsteigen. Die verschiedenen Probleme im Bahnhofsumfeld könnten nur ganzheitlich betrachtet und mittelfristig mit abgestimmten Maßnahmen gelöst werden, meint der Rathauschef. Außerdem entfällt mit den Änderungen ein weiterer Parkplatz gegenüber dem Gesundheitszentrum, dort sind künftig Busstellplätze.

„Wir arbeiten an einer besseren ÖPNV-Verknüpfung von Bus und Bahn, damit die Bahnhaltepunkte auch ohne motorisierten Individualverkehr zeitnah erreichbar sind“, sagt Baufachbereichsleiter Torsten Klaehn. Weiterhin wolle die Stadt die Mobilität für Radfahrer verbessern und testweise Fahrradgaragen anbieten, so dass dann auch hochwertige E-Bikes sicher am Bahnhof geparkt werden können. „Das Nutzerverhalten wird zeigen, ob diese Angebote zu weniger Parkraumbedarf führen oder ob die in Rede stehende Parkplatzerweiterung östlich der Gleise unvermeidbar ist“, so Klaehn.

Von Jutta Abromeit

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