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Stadt prüft Kosten für Radfahr-Beleuchtung

Luckenwalde Stadt prüft Kosten für Radfahr-Beleuchtung

Laut Bürgerhaushalt wünschen sich die Radfahrer zwischen Luckenwalde und Kolzenburg eine Beleuchtung – entweder entlang des Radweges an der Kreisstraße oder an der Skaterbahn. Die Stadt hat für beide Varianten die möglichen Kosten ermittelt.

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Unterwegs auf der Fläming-Skate.

Quelle: Lorenz Reck

Luckenwalde. Radfahrer wollen zwischen Luckenwalde und Kolzenburg nicht im Dunkeln strampeln. Der Wunsch nach einer Straßenbeleuchtung entlang des Radweges oder der Skaterbahn ist im jüngsten Bürgerhaushalt auf Platz 4 gelandet. Das Straßenamt der Stadt hat inzwischen die Kosten einer LED-Beleuchtungsanlage für beide Varianten ermittelt und den Stadtverordneten vorgestellt.

Die zu beleuchtende Gesamtlänge sowohl am Radweg entlang der Kreisstraße 7216 als auch an der Skaterstrecke liegt bei jeweils 1700 Metern. Für 38 Lichtpunkte entlang des Radweges vom Teichwiesenweg bis zum Ortseingang Kolzenburg sowie für die Planungsleistungen liegen die Kosten bei 97 000 Euro. Für 56 Lichtpunkte entlang der Skaterstrecke vom Kolzenburger Kirchsteig bis zum Elsthal müssten einschließlich Planungsleistungen 145 000 Euro berappt werden.

Verwaltung favorisiert Variante entlang der Kreisstraße

Bei einer Verkehrszählung wurden wochentags auf dem Radweg durchschnittlich 30 Fahrten ermittelt; auf dem Skaterweg sind es durchschnittlich 45 Pedalritter. Die Zahl der Fahrten im Dunkeln ist auf beiden Wegen jedoch annähernd gleich. Nach Auswertung aller Daten und Kosten favorisiert die Verwaltung die Variante an der Kreisstraße. Weil der Radweg parallel zur öffentlichen Straße verläuft, unterliege er sozusagen einer sozialen Kontrolle. Die Wohnhäuser im Ortsteil Lindenberg würden lichttechnisch mit erschlossen und der Radweg wird sowohl gereinigt als auch im Winter abgestumpft. Zudem lägen die Betriebskosten niedriger als an der Skaterbahn.

Ob und wann das Vorhaben umgesetzt wird, ist dennoch ungewiss. „Das ist ein ordentlicher Batzen Geld“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) in der Stadtverordnetensitzung auf Anfrage von Erik Scheidler (Linke), „für das Jahr 2018 ist die Maßnahme noch nicht im Haushalt angemeldet.“

Von Elinor Wenke

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