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Stadt soll bienenfreundlich werden

Luckenwalde Stadt soll bienenfreundlich werden

Die Stadt soll bunt und bienenfreundlich werden und dafür bei Neu- und Ersatzpflanzungen auf insektenfreundliche Pflanzen achten. Der Vorschlag der SPD-Stadtverordnetenfraktion wurde zwar zunächst zurückgestellt, fiel aber auf eine positive Resonanz.

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Für Bienen sollen wieder mehr Lebensräume bereitgestellt werden.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Luckenwalde. Geht es nach den SPD-Stadtverordneten, so soll Luckenwalde eine „bunte, bienenfreundliche Stadt“ werden. Einen entsprechenden Antrag hatte Harald-Albert Swik im Namen seiner sozialdemokratischen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung gestellt.

Die Stadt wird aufgefordert, die Lebensräume und das Futterangebot für Bienen und andere Insekten zu verbessern, indem zum Beispiel bei Neu- und Ersatzpflanzungen auf die Bienenfreundlichkeit der verwendeten Pflanzen geachtet wird. Außerdem sollen insektenfreundliche Bepflanzungsmaßnahmen für stadteigene Flächen entwickelt werden, insbesondere auf Grünflächen, in Parks, an Straßenrandbereichen und auf Brachflächen. Für Imker sollen Flächen ausgewiesen werden, auf denen sie ihre Völker pflegen können und bei Pflegemaßnahmen seien Schnitt- und Mähzeitpunkte und -techniken zu beachten. Damit will man dem europaweiten Rückgang der Bienenpopulation entgegenwirken.

14 Imker in Luckenwalde

Zwar wurde der Antrag in der Stadtverordnetensitzung zunächst zurückgestellt, in der Debatte fiel er aber auf fruchtbaren Boden. „Die Verwaltung hält das Anliegen für überaus verfolgungswert“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD), „aber wir brauchen zum Thema noch mehr Basiswissen. Einige Punkte müssen noch intensiv durchdacht werden.“

Manfred Thier (Linke) schlug vor, den Kreisverband der Gartenfreunde einzubeziehen. Carsten Nehues (CDU) begrüßt den SPD-Vorschlag, wollte aber wissen, ob es genügend Imker in Luckenwalde gibt. „Einschließlich Frankenfelde sind es 14“, sagte Herzog-von der Heide. Sie schlug vor, den Antrag zurückzustellen und im September im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt zum Thema zu machen.

Bärbel Redlhammer-Raback (NPD) vergewisserte sich, dass sich der Begriff „bunt“ ausschließlich auf Natur, Fauna und Flora bezieht. „Wenn’s politisch gemeint ist, könnte ich nicht zustimmen“, sagte sie.

Von Elinor Wenke

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