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Teltow-Fläming Stadt stimmt Wiesenhof-Erweiterung zu
Lokales Teltow-Fläming Stadt stimmt Wiesenhof-Erweiterung zu
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16:01 23.03.2018
Swen Ennulat Quelle: Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Die Stadt Königs Wusterhausen hat der Erweiterung der Wiesenhof-Schlachtanlage in Niederlehme zugestimmt. Das teilte Bürgermeister Swen Ennulat (parteilos) am Freitag mit.

Ursprünglich hatte die Stadt die Erweiterung kritisch gesehen und Bedenken angemeldet. Ein Erörterungstermin im vorigen Jahr hatte ergeben, dass das Immissionsgutachten der Märkischen Geflügelhof Spezialitäten GmbH nicht ausreichend ist und ergänzt werden muss. Zudem hatte die Stadt die Erweiterung der Bratfertigung kritisch gesehen, weil aufgrund der Lüftungsanlage eine stärkere Lärmbelästigung zu erwarten war. Darauf habe Wiesenhof reagiert, heißt es in der Mitteilung.

Der Konzern habe das Immissionsgutachten ergänzt. Der Bauantrag zur Erweiterung der Bratfertigung wurde zurückgezogen. „Mit der Rücknahme dieses Bauantrages und der Stellungnahme der Abteilung Technischer Umweltschutz des Landesumweltamtes zur immissionsschutzrechtlichen Situation wurden die Bedenken der Stadt ausgeräumt“, heißt es dazu.

Ennulat: Die Stadt musste zustimmen

Damit habe die Stadt dem Bauantrag letztlich auch zustimmen müssen, weil das Einvernehmen nur aus planungsrechtlichen Gründen versagt werden darf. Diese Gründe waren ausgeräumt.

Was das letztlich für die Erweiterung von Wiesenhof bedeutet, ist offen. Die Stadt Königs Wusterhausen kann zwar in dem Verfahren ihre Bedenken äußern oder dem Ansinnen zustimmen. Die Genehmigung erteilt am Ende aber nicht die Stadt, sondern das Landesamt für Umwelt. Dort stand man dem Antrag des Lebensmittelkonzerns zuletzt noch kritisch gegenüber.

Der Wiesenhofkonzern hatte die Kapazität seines Schlachthofs in Niederlehme gesetzeswidrig von 120 000 auf 160 000 Tiere pro Tag erweitert. Im laufenden Verfahren soll diese Erweiterung nachträglich genehmigt werden.

Das Landesumweltamt hatte zwischenzeitlich verfügt, dass die Kapazität wieder abgesenkt werden muss. Das Oberverwaltungsgericht Cottbus bestätigte die Teilstilllegung.

Von Oliver Fischer

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