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Teltow-Fläming Stadt will mehr Sitzgelegenheiten schaffen
Lokales Teltow-Fläming Stadt will mehr Sitzgelegenheiten schaffen
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00:28 23.03.2018
Neue Eckbänke wurden auf dem sanierten Boulevard installiert und laden zum Verweilen ein. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Die Stadt Luckenwalde soll senioren- und verweilfreundlicher werden und schrittweise mit zusätzlichen Rastbänken bestückt werden. Zum Stand des städtischen Rastbänke-Programms informierte Amtsleiter Jürgen Schmeier im Ausschuss für Soziales und öffentliche Ordnung.

Eine neue Bank gibt es an der Bushaltestelle in der Gottower Straße. Quelle: Elinor Wenke

Im Zuge der demografischen Entwicklung steigt auch in Luckenwalde der Anteil älterer Menschen. „Sie haben das Bedürfnis, eigenständig mobil zu bleiben und auch fußläufig bestimmte Bereiche zu erreichen“, sagte Schmeier. Längere Distanzen würden zum Problem, wenn es zwischendurch keine Sitzgelegenheiten gebe.

Derzeit gibt es in Luckenwalde insgesamt 313 Bänke, davon 54 Bänke auf den Friedhöfen, 55 auf öffentlichen Spielplätzen und weitere im Stadtpark, am Weichpfuhl, auf dem Boulevard und an Bushaltestellen. Allein 50 Bankstandorte gibt es in der Fußgängerzone, darunter Eckbänke und Bänke mit und ohne Rückenlehne. „Beim ersten Bauabschnitt des Boulevards wurden bereits zahlreiche neue Bänke aufgestellt“, resümierte Schmeier.

Gemütlich warten kann man nun an der Bushaltestelle in der Jänickendorfer Straße. Quelle: Elinor Wenke

Um ein dichtes Netz an Bänken zu schaffen, wurden die Wohngebiete analysiert und die Fußwege ermittelt, die oft von älteren Menschen zurückgelegt werden. „In der Regel laufen die Leute von der Burg, vom Volltuchgelände, dem Karree Dahmer Straße oder aus der Volksheimsiedlung zur Innenstadt mit der Fußgängerzone oder zu den Einkaufsmärkten im Zentrum“, erläuterte Schmeier.

Im vergangenen Jahr stellte die Stadt zahlreiche neue Bänke auf – unter anderem am Seniorenstift Sankt Josef in der Schützenstraße, im Weichpfuhlpark, an den Bushaltestellen in der Jänickendorfer und Gottower Straße, an der Touristinformation oder am Waldfriedhof. Auch der Bahnhofsvorplatz ist inzwischen mit elf Sitzgelegenheiten ausgestattet.

Im Stadtpark und auf dem Waldfriedhof – beides sind Gartendenkmale – sind laut Schmeier genügend Sitzmöglichkeiten vorhanden. Wichtig seien dort die regelmäßige Reinigung, Pflege und Instandsetzung.

Mehr Bänke an Bushaltestellen

„In den kommenden Jahren werden vier weitere hoch frequentierte Stadtbushaltestellen mit Bänken und Abfallbehältern ausgestattet“, kündigte Schmeier an, „so in der Poststraße und nach Fertigstellung der Nuthebrücke auch in der Lindenstraße.“ Vier neue Bänke werden an der Grünfläche in der Zinnaer Straße aufgestellt. Auf dem neu gestalteten Spielplatz Birkenwäldchen laden jetzt Kombinationen aus Tisch und Bänken zum Verweilen ein. Der Ehrenhain und das ehemalige Gaswerksgelände werden derzeit neu beplant. „Auch dort wird es dann Sitzgelegenheiten geben“, so Schmeier.

Zudem gibt es weitere Vorschläge für Abschnitte, die bislang recht dünn bestückt sind. So sollen in der langen Salzufler Allee zwischen Kirchhofsweg und Gottower Straße Zwischenstationen geschaffen werden, ebenso am Theatervorplatz, in der Volksheimsiedlung und in der Käthe-Kollwitz-Straße, Höhe Puschkinstraße. „Auch an der Grünfläche beim Kreisverkehr in der Bahnhofstraße können wir uns eine Bank vorstellen, denn ältere Menschen schauen auch gern dem Stadtgeschehen und dem Verkehr zu“, so Schmeier.

Typ „Katja“ ist komfortabel

Vor drei Jahren wurden in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat Bänke vom Typ „Katja“ mit höherer Sitzfläche getestet und für komfortabel befunden. Sie sind zum Beispiel im Weichpfuhlpark und an der Nuthepromenade im Einsatz.

Harald-Albert Swik (SPD) forderte eine visuelle Gesamtaufstellung aller Bankstandorte im Stadtgebiet. „So kann man sich am besten ein Bild von der Aufteilung und einem möglichem Nachholbedarf machen“, sagte er. Außerdem teilt Swik nicht die Meinung, dass Bänke an hoch frequentierte Straßenabschnitte gehören. „Die älteren Menschen wollen nicht sitzen und Abgase einatmen, sondern an einer Zwischenstation Rast machen und durchatmen“, sagt er. „Den Plan aller Bänke gibt es“, sagte Schmeier und will ihn demnächst vorlegen, „viele Lücken sind darauf nicht mehr auszumachen.“

Von Elinor Wenke

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