Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Stadtbuslinie wird optimiert
Lokales Teltow-Fläming Stadtbuslinie wird optimiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:05 21.09.2016
Im Stundentakt fährt der Luckenwalder Stadtbus von Waldstraße bis Marktkauf (oder Frankenfelde) und umgekehrt. Quelle: Elinor Wenke
Anzeige
Luckenwalde

Die Luckenwalder Stadtbuslinie 772 der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming erfreut sich besonders an den Markt- und Behördensprechtagen großer Beliebtheit. Im stündlichen Rhythmus verkehren die „blaue Linie“ ab Waldstraße und die „gelbe Linie“ ab Marktkauf.

Auf Initiative der Verkehrsgesellschaft soll das Angebot mit dem Fahrplanwechsel im Dezember optimiert werden. Bereichsleiterin Sabine Müller und Verkehrstechnologe Dirk Müller stellten das Vorhaben im Stadtentwicklungsausschuss vor.

Unübersichtliche Linienführung, lange Fahrtzeiten

„Zurzeit haben wir eine teilweise unübersichtliche Linienführung, lange Reisezeiten und Umwegfahrten“, räumte Dirk Müller ein. Auf einzelnen Abschnitten sind Hin- und Rückweg unterschiedlich. Außerdem sei der Bahnhof derzeit als Verknüpfungshaltepunkt unattraktiv. Das soll sich ändern.

Fahrplan der Stadtlinie. Quelle: Elinor Wenke

Mit dem Fahrplan 2017 werden Haltestellen zum Teil neu aufgenommen, andere fallen weg. So werden beispielsweise im südwestlichen Bereich die Zinnaer und Jüterboger Straße künftig beidseitig bedient und im Schieferling/Industriestraße eine neue Haltestelle geschaffen. Dafür entfallen Haltestellen in der Breitscheidstraße und Forststraße. „Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit; auf dem Hin- und Rückweg haben wir die gleiche Linienführung“, stellte Dirk Müller in Aussicht.

Haltestellen werden verlagert

Im Bereich des Stadtparkes wird die Dammstraße als neue Haltestelle aufgenommen (bisher nur einseitig), dafür werden Stadtpark und Neue Parkstraße ab dem kommenden Jahr nicht mehr angefahren.

Eine Haltestelle in der Puschkinstraße wird zur Poststraße verlegt, die bisher nur einseitig bedient wurde. „Dadurch vermeiden wir die Engstelle in der Puschkinstraße/Schillerstraße und schaffen eine einheitliche Hin- und Rückfahrt“, so Müller. Aufgrund vieler Fahrgastanfragen wird die Neue Beelitzer Straße erstmals in die Linienführung aufgenommen. Perspektivisch sollen auf der gesamten Stadtlinie nur noch die Zwölf-Meter-Standardbusse eingesetzt werden – mit mehr Platz für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle.

Hintergrund

350 Fahrgäste nutzen durchschnittlich jeden Tag (Montag bis Freitag) die Stadtbuslinie.

21 Kilometer lang ist eine Runde mit dem Stadtbus.

Für Sozialpassinhaber gelten ermäßigte Fahrtkosten: Erwachsene zahlen 30 Cent, Kinder 20 Cent.

8900 Tickets wurden im Jahr 2015 an Sozialpassinhaber (Erwachsene) und 673 an Kinder verkauft.

32 000 Euro zahlt die Stadt Luckenwalde durchschnittlich pro Jahr als Zuschuss für die Stadtline 772 der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming.

Wesentliche Einsparungen in der Umrundungszeit wird es nicht geben. „Aber man muss künftig nicht mehr große Umwege fahren und die Haltezeiten verlängern sich, denn an Markttagen fährt der Bus meist der Zeit hinterher“, so Dirk Müller. Er ist auf die Reaktion der Fahrgäste gespannt und aufgeschlossen für Hinweise.

Laut Sabine Müller gibt es für die nächsten Jahre weiteren Handlungsbedarf. „Viele Haltestellen sind nicht barrierefrei, das muss sich ändern“, sagte sie. Außerdem soll der Bahnhof als zentraler Verknüpfungspunkt aufgewertet werden.

Von Elinor Wenke

Drei Kilogramm pro Rebstock wollte Dietfried Röthel auf seinem Weinberg in Dobbrikow ernten und daraus Traubensaft machen. Doch der Waschbär hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Übers Wochenende taten sich die kleinen Genossen gütlich an den Trauben.

21.09.2016

Bei der Stiftung Genshagen bauen derzeit Geflüchtete Hausmodelle für das Projekt „Casa mia“. Die Genshagener Hausbauwerkstatt ist nur einer von zahlreichen Workshops des Projektes, bei dem in Berlin und Genshagen hunderte Miniaturhäuser entstehen sollen, die später für eine Ausstellung zu einer Stadt zusammengefügt werden.

21.09.2016

Die Friedrich-Ebert-Straße in Jüterbog war eine Holperpiste, in der man unter häufigen Rohrbrüchen zu leiden hatte. Besonders schwierig war der Zustand der Straße für die Feuerwehr, deren Wache dort liegt. Nach einem Jahr Bauzeit ist die Straße nun fertig saniert.

21.09.2016
Anzeige