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Stadtstiftung präsentiert sich

Baruth Stadtstiftung präsentiert sich

Die Stadtstiftung Baruth hat in diesem Jahr bereits über 62 000 Euro eingenommen. Am Donnerstagabend präsentierte sie sich bei ihrem ersten Stiftungsabend in Glashütte. Die ersten Projekte wurden bereits gefördert.

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Der Vorsitzende der Stiftung, Peter Ilk (M.) überreichte Peter Hübner (2.v.re.) den symbolischen Scheck. Thea Hoppe (r.), Mandy Hannemann und Michael Ebell (v.li.) berichteten von ihren Projekten.

Quelle: Staindl

Baruth. Die Stadtstiftung Baruth gibt es seit 2014. Jetzt hat sich die Bürgerstiftung erstmals öffentlich präsentiert. Der obligatorische Jahresempfang wurde so zum ersten Stiftungsabend, den die Kreismusikschule Teltow-Fläming mit jungen Talenten musikalisch begleitete. Zahlreiche Gäste waren in die Alte Hütte in Glashütte gekommen. Jana Schimke (CDU) war unter ihnen. „Die Stadtstiftung ist ein gutes Projekt“, sagt die Bundestagsabgeordnete. „Sie macht Dinge möglich, die sonst nicht realisierbar wären.“ Die Politikerin ist von „der hohen Spendenbereitschaft beeindruckt. Das liegt sicherlich daran, dass die Spender wissen, wohin ihr Geld fließt.“

Spendengeld wird vor Ort eingesetzt

Die Spendengelder werden ausschließlich für Projekte vor Ort eingesetzt. 62 270 Euro wurden allein seit Beginn dieses Jahres gespendet, wie Peter Ilk (parteilos) sagt. Der Bürgermeister ist der Vorsitzende der Stadtstiftung. „Die Stiftung ist auf Langfristigkeit angelegt“, sagt er. „Es wäre super wenn die Leute in 500 Jahren sagen würden, dass es toll war, was wir mit der Bürgerstiftung auf den Weg gebracht haben.“

Erste Projekte umgesetzt

Die ersten Projekte wurden schon realisiert. In Radeland wurde der Dorf-Mittelpunkt neu gestaltet. Einwohner, Jugendliche und Kinder haben eine Gebäudewand am Spielplatz mit Farbmotiven verschönert. „Ohne Unterstützung der Stadtstiftung wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Mandy Hannemann von der Dorfgemeinschaft. „Das Projekt hat unsere Einwohner noch näher gebracht und den Nachwuchs auf unser Dorf neugierig gemacht.“ Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat sich über eine Finanzspritze für die Brandenburger Forstwoche im vergangenen Jahr gefreut. Thea Hoppe hat die Veranstaltungsreihe „Winterzauber in der Vorweihnachtszeit“ im Alten Schloss in Baruth ins Leben gerufen und mit dem Geld der Stiftung durchführen können. Auch das „Haus Hoher Golm“ in Ließen wird von der Bürgerstiftung finanziell unterstützt. Peter Hübner konnte einen symbolischen Scheck über 3000 Euro während des Stiftungsabends entgegennehmen. „Wir wollen interaktives Reiten anbieten, Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen fördern“, sagt er. Weitere Projekte sollen noch unterstützt werden: Tourismuskarte der Region, Sanierung der Dorfkirche in Paplitz, Kunstausstellung „Nature Transfigured“, Winterzauber 2017 und der Veranstaltungskalender 2018 für Baruth und die Ortsteile. Weitere Ideen sind willkommen.

Jana Schimke würdigt Engagement

Jana Schimke würdigt das Engagement der Stiftung: „In Baruth wird nicht gejammert, sondern einfach getan.“ Mehr als 300 Bürgerstiftungen gibt es inzwischen in Deutschland wie Axel Halling von der Initiative Bürgerstiftungen sagt. Sechs Bürgerstiftungen im Land Brandenburg haben schon das Gütesiegel für Bürgerstiftungen des Bundesverbands Deutscher Stiftungen erhalten. „Baruth kommt sicherlich bald dazu“, sagt Axel Halling.

Von Andreas Staindl

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