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Stadtwettbewerb „Grüner Daumen“ beendet

Jüterbog Stadtwettbewerb „Grüner Daumen“ beendet

Nun ist es amtlich: Elke Renke hat einen Grünen Daumen. Immerhin besitzt die Jüterbogerin laut Jurymeinung den schönsten Garten weit und breit. 15 Teilnehmer hatten sich an der dritten Runde des Stadtwettbewerbs beteiligt.

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Rings um das Haus von Familie Renke im Jüterboger Gänseblümchenweg blüht es zu jeder Jahreszeit. Viele Spaziergänger sind davon entzückt.

Quelle: Stadtverwaltung Jüterbog

Jüterbog. „Gewonnen haben heute alle“, sagte sich Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) am Dienstagnachmittag erfreut. Ein gutes Dutzend Jüterboger wartete im Klostergarten des Kulturquartiers gespannt auf die Bekanntgabe der Preisträger des diesjährigen Stadtwettbewerbes „Grüner Daumen“. Mit 15 Teilnehmern war der Zuspruch in diesem Jahr dreimal so stark wie im Vorjahr. Anders als damals, waren die Namen der besten, von einer Jury erkorenen Hobbygärtner bis zum Schluss geheimgehalten worden.

Wettbewerb ist noch ein zartes Pflänzlein

„Auch wenn der zum dritten Mal gestartete Wettbewerb noch ein zartes Pflänzlein ist, zeigt die Teilnahme doch, dass er angenommen wird“, sagte Raue. „Sie alle hier gehören zu denjenigen, die sich nicht nur um den eigenen Vorgarten oder Balkon kümmern, sondern auf diese Weise auch um das öffentliche Grün und die Wahrnehmung der Stadt“, erklärte das Stadtoberhaupt vor den Teilnehmern.

Für die Bekanntgabe der Gewinner sei der Klostergarten aus seiner Sicht aus zweifachem Grund eine gute Kulisse. Zum einen, weil es auch dort überwiegend Freiwillige sind, die dafür sorgen, dass es ganzjährig blüht und duftet, zum anderen, weil gerade der Klostergarten oftmals ein Treffpunkt für Randalierer ist, die genau das Gegenteil tun: kleine Wohlfühl-Oasen zerstören.

Windhundrennen gegen die Zerstörungswut

Den Kampf gegen jene, die mit Schönheit nichts anfangen können, Blumen abknicken, Flaschen zersplittern lassen und neben Scherben ihre Kippen und Kronkorken hinterlassen, nennt Raue ein Windhundrennen, bei dem man als öffentliche Verwaltung kaum eine Chance hätte. Umso schöner sei es, dass sich in diesem Jahr so viele am Wettbewerb beteiligt hätten.

Dann endlich war es soweit und Bürgermeister und Susan Elsner als Stadtmarketing-Mitarbeiterin baten die Teilnehmer nach vorn, um ihr jeweiliges Projekt in ein paar Sätzen vorzustellen. Meist waren es private Vorgärten oder Balkons, die Nachbarn oder Spaziergängern besonders gefallen hatten und ins Rennen geschickt wurden. Aber auch Firmensitze, Läden und das von der Dorfgemeinschaft umhegte Neuheimer Gemeindehaus gehörten in diesem Jahr zu den Wettbewerbsbeiträgen.

Einkaufsgutscheine für die Sieger

Mit einem dritten Platz gewürdigt wurde Rosemarie Otter aus dem Oberhag, Platz zwei ging an Karin Strauch für ihren Garten in der Badergasse. Zur Siegerin gekürt wurde Elke Renke, deren großer, ganzjährig blühender Garten im Gänseblümchenweg seit Jahren unter Nachbarn und Spaziergängern als Kleinod gilt. Während sich die Erstplatzierten über Einkaufsgutscheine von 30, 50 und 100 Euro für den Toom-Baumarkt, den Repo-Markt beziehungsweise die Baumschule Marzahna freuen durften, gingen die übrigen Teilnehmer mit einem Jüterboger Stadtkalender nach Hause.

„Der Garten ist seit 20 Jahren mein Hobby“, sagte die glückliche, 70-jährige Siegerin über den Preis. „Aber ohne meinen Mann Ulrich, der das Grobe erledigt, würde ich es nicht schaffen“, gab sie zu.

Von Uwe Klemens

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