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Staffellauf und Weitsprung

Sportfest von Schülern mit Behinderung Staffellauf und Weitsprung

Behinderte Schüler von sechs Schulen haben sich am Donnerstag zu einem Sportfest in Jüterbog getroffen. Sie traten in vier Disziplinen gegeneinander an – und natürlich ging es dabei auch um den Spaß.

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Läufer aus Groß Schulzendorf (l.) und Herzberg gingen als erste an den Start beim Pendelstaffelauf.

Quelle: H.-Dieter Kunze

Jüterbog. Sechs Bildungseinrichtungen für geistig behinderte Schüler aus Brandenburg beteiligten sich am Donnerstag am Behindertensportfest auf dem Platz am Jüterboger Rohrteich. Gastgeber war die Kastanienschule Jüterbog. Die Teilnehmer kamen weiterhin von der „Schule am Wald“ Groß Schulzendorf, die „Stark fürs Leben“-Schule in Elsterwerda, die Albert-Schweitzer-Schule Herzberg, die Spreeschule Cottbus und die „Schule am grünen Grund“ in Bad Belzig.

Die Schüler wetteiferten in den Disziplinen Schlagballweitwurf, Weitsprung und Wettlauf über die 50- oder 100-Meter-Distanz sowie als besondere Sportart der Pendelstaffellauf. Dabei mussten die Läufer den Staffelstab beim Laufen hin- und herreichen, beim Zieleinlauf musste die Reihenfolge der jeweils sechs Läufer aus den Teilnehmerschulen sich wieder in der Ausgangsposition befinden. Da mussten die Sprinter schon aufmerksam sei, aber das war ja auch der Kick an dieser Disziplin. Die jungen Sportler waren sehr eifrig dabei, jeder gab sein Bestes. Und an Anfeuerungsrufen der Schulkameraden mangelte es nicht.

Das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützte die Aktion. Auch die Stadt Jüterbog war mit im Boot, stellte die Wettkampfstätte und richtete sie her. Bernd Hoffmann ist beim Ministerium als Fachberater in der Regionalstelle für den Inklusionssport in Brandenburg zuständig. Vor Ort machte er sich selbst ein Bild und gehörte zu den Organisatoren, ebenso Simone Kläber, Leiterin der „Kastanienschule“.

Beide Organisatoren schätzten das Behindertensportfest als eine gelungene Veranstaltung ein. „Ein wichtiger positiver Faktor ist die Stärkung des Selbstbewusstseins der teilnehmenden Sportler im Alter zwischen zehn und 18 Jahren“, sagte Simone Kläber und lobte: „Sie geben ihr Bestes und sind stolz auf ihre Leistungen.“

„Sie treffen Gleichgesinnte, lernen sich kennen und können sich zwanglos austauschen“, ergänzte Bernd Hoffmann. Das war am Rande der Wettkämpfe zu beobachten. Zahlreiche junge Sportler aus den teilnehmenden Schulen diskutierten und tauschten ihre Probleme, aber auch Erlebnisse aus. Dass sie vielleicht „etwas anders“ waren, war völlig nebensächlich. Sie wurden akzeptiert und nur das zählte.

Von H.-Dieter Kunze

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