Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Stallgebäude wird zur Rasthütte umgebaut

Hoffnung für die Rettung der Horstmühle in Baruth Stallgebäude wird zur Rasthütte umgebaut

Die Stadt Baruth hat Gerhard Jordan, dem Vorsitzenden des Horstmühle-Fördervereins, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 20 000 Euro überreicht. Schon in Kürze soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Voriger Artikel
SV Babelsberg 03 feiert wieder Stadionfest
Nächster Artikel
Wohnen im Wächterhaus

Gerhard Jordan mit dem Bewilligungsbescheid der Stadt Baruth, den er am Pfingstmontag erhalten hat.

Quelle: Margrit Hahn

Lynow. Endlich kann es losgehen. Gerhard Jordan hat lange darauf gewartet, dass dem Fördermittelantrag stattgegeben wird. Die Stadt Baruth überreichte am Montag anlässlich des Mühlentages dem Vorsitzenden des Fördervereins Horstmühle einen Zuwendungsbescheid über 20 000 Euro. Aus den ehemaligen Stallanlagen soll eine Rast- und Wanderhütte entstehen. Am liebsten hätten es der Verein gesehen, wenn er gleich das Wohnhaus sanieren könnte. Doch dafür fehlen weiterhin die Mittel.

„Wir konzentrieren uns erst einmal auf das, was wir schaffen können und was machbar ist“, sagt Gerhard Jordan. Denn allein das Fachwerk des Wohnhauses würde 50 000 Euro verschlingen. Deshalb wird mit den Stallungen begonnen. Das Dach wurde vor sechs Jahren gemacht. Jetzt soll die Gaube eingedeckt und der Rohbau vollzogen werden. Dann sind allerdings noch jede Menge Eigenleistungen notwendig, um den Innenraum auf Vordermann zu bringen. Künftig sind dort auch Tagungen und Ausstellungen vorgesehen.

Allerdings wird es kein Strom und kein fließendes Wasser geben. Das idyllische Fleckchen soll so erhalten bleiben, wie es ist. „Wenn man sich hier die wunderschöne Landschaft anschaut weiß man, warum sich der Verein so für den Erhalt der historischen Horstmühle einsetzt“, sagt Jordan. Der Vereinsvorsitzende hat viele Ideen, wie man die Gebäude nutzen könnte. Er spricht von der Urstromtaler Schleppermeile, die eine Verbindung zwischen den Schlössern in Stülpe und Baruth bilden könnte.

Jordan denkt an Konzerte oder Hochzeiten. Aber das ist Zukunftsmusik. Also werden jetzt erstmal kleine Brötchen gebacken. Derzeit nutzen vor allem Meisen und Zaunkönige die Gebäude der Horstmühle. An ein Storchennest ist ebenfalls gedacht. Demnächst kommen schon mal Bienen hinzu. Gerhard Jordan, ein Imker aus Meppen, wird dort eine Zuchtstation aufbauen. Er schwärmt von den örtlichen Gegebenheiten: „Die Bienen finden hier alles was sie brauchen.“

Am 13. September, zum Tag des Denkmals, soll Richtfest gefeiert werden. Gerhard Jordan ist optimistisch, dass dies gelingt und auch das Bauunternehmen Oehnaland hat signalisiert, dass es den Termin halten wird. Bis dahin soll auch der zerfahrene Weg zur Horstmühle hergerichtet werden, der bislang eher für geländegängige Fahrzeuge geeignet ist.

Von Margrit Hahn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg