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Stammtisch als Ideen-Schmiede

Niedergörsdorf Stammtisch als Ideen-Schmiede

Ihren Ort (noch) schöner machen und zugleich das Miteinander gestalten, wollen die Akteure des Niedergörsdorfer Oststammtischs. Erste Erfolge gibt es bereits. Die nächsten Projekte stehen vor der Tür.

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Die Akteure des Stammtischs hoffen auf weitere Mitstreiter.

Quelle: Klemens

Niedergörsdorf. „Wir haben uns vorgenommen, dass sich die Leute im Ort noch näherkommen sollen und noch viel öfter ,Gemeinsame Sache’ machen“, sagt Michaela Daut und freut sich, dass die Idee eines Ortsstammtischs gut angenommen wurde. Seit diesem Frühjahr treffen sich etwa einmal im Monat acht bis zehn Akteure, um gemeinsam Ideen zur Verschönerung ihres Ortes und zur Belebung des Dorflebens zu entwickeln. Pate gestanden bei der Gründung des Stammtischs hatten die Seehausener, wo man damit seit Jahren gute Erfahrungen gemacht hat.

„Die erste größere Aktion, die wir auf die Beine gestellt haben, war das Sommerfest Ende Juni, was ein super Erfolg war“, freut sich Daut. „Mindestens 150 Leute waren gekommen, ein Andrang, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. Das Schönste war, dass auch viele Leute aus den Nachbardörfern mit dabei waren, was ja auch unseren Vorstellungen vom Zusammenrücken entspricht.“

Die Vorbereitungen für den Adventsmarkt und Projekte des kommenden Jahres waren beim jüngsten Stammtisch, der am Freitagabend im Fläminghaus stattfand, die Themen. Am 4. Dezember wird ab 15 Uhr die Küche des Fläminghauses zur Plätzchen-Backstube umfunktioniert. Jeder, der beim Teigkneten und Ausstechen helfen will, ist herzlich willkommen.

Ob die Plätzchen gelungen sind, darf beim Adventsmark in der Gemeindeverwaltung ausprobiert werden. Dieser findet am 8. Dezember statt und beginnt um 16 Uhr mit einer Ausstellungseröffnung der Künstlerin Elke Gutzmerow. Im Anschluss zeigen Drittklässler der Blönsdorfer Thomas-Müntzer-Grundschule ein kleines Programm. An einem der Stände werden die Stammtisch-Akteure dann nicht nur zum Naschen auffordern, sondern auch zur Mitarbeit. „Die Beteiligung in der Stammtischrunde darf ruhig noch etwas größer werden“, wünscht sich Michaela Daut.

Die Idee, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, spielt im kommenden Jahr bei der am Freitag besprochenen Spielplatz-Aktion eine wichtige Rolle. Dass die Ende der 90er Jahre aufgestellten Spielgeräte und viele Sitzbänke mal wieder etwas frische Farbe gebrauchen könnten, wissen vor allem die Eltern und Kita-Erzieherinnen. Am 8. April um 9.30 Uhr geht es los. Dann ist jede helfende Hand und jeder Pinsel willkommen. Wenn die Zeit reicht, könnte auch auf dem benachbarten Walderlebnispfad Müll eingesammelt und Schadhaftes repariert werden. Wenn der Spielplatz dann wieder schmuck ist, wird die Aktion mit einem Fest gefeiert. Bereits während des Arbeitens darf man das Miteinander genießen.

Von Uwe Klemens

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