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Start in die Adventszeit

Projekt gegen Kinderarmut in Stülpe Start in die Adventszeit

Immer am Freitag vor dem 1. Advent wird in der Grundschule Stülpe ein Nikolausmarkt gestaltet. Diesmal war er mit einem Projekt gegen Kinderarmut gekoppelt. Ein Verein informierte über Hilfsangebote bei Bedürftigkeit in der Region.

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Elisa Kulinna und Tochter Jamie basteln ein Stofftier.

Quelle: Elinor Wenke

Stülpe. Lange nach Unterrichtsschluss herrschte am Freitag in der Grundschule Stülpe dichtes Gedränge. Kinder, Lehrer, Eltern, Großeltern und andere Gäste schoben sich durchs Treppenhaus in die weihnachtlich dekorierten Räume. Der Hort hatte zum traditionellen Nikolausmarkt eingeladen. „Immer am Freitag vor dem 1. Advent stimmen wir uns auf die Weihnachtszeit ein“, sagte Hortleiterin Ingelore Balogh. Und wie immer hatten viele bei der Vorbereitung geholfen. Nach einem kleinen Kulturprogramm gab Schulleiterin Birgit Hochmuth den Weg frei für die weihnachtlichen Stände.

Erstmals widmete sich das generationsübergreifende Treffen dem Thema „Gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut“ – ein Projekt, das vom brandenburgischen Arbeitsministerium gefördert wird. Der Verein für Arbeitsförderung und berufliche Bildung (VAB) hatte unter anderem das Jugendamt Teltow-Fläming, das Jobcenter und die Arbeitsagentur, die Verbraucherzentrale und die Barmer ins Boot geholt. Diese hatten ihre Informationsstände aufgebaut.

Information über Hilfsangebote

„Wir haben uns bewusst an solch einen Tag angedockt, wo viele Kinder, Eltern, Omas und Opas zusammenkommen“, so Barbara Nitzsche, Verwaltungsleiterin des VAB. „Kinderarmut nimmt zu, besonders bei Alleinerziehenden, und wir wollen über Hilfsangebote informieren“, sagte sie.

Diana Zabel vom Jugendamt des Kreises bot Wegweiserbroschüren an und beriet zu konkreten Hilfen für Familien. „Vieles ist einfach nicht bekannt und heute fällt es vielleicht leichter, mit uns ins Gespräch zu kommen als in der Behörde“, sagte sie. Während die Eltern sich informierten, konnten die Kinder im selben Raum Gipsbilder bemalen oder kleine Tee-Geschenke aus dem Kräuterhexengarten Petkus herstellen.

Kater aus der Kuscheltier-Werkstatt

In der Kuscheltier-Werkstatt bastelten Elisa Kulinna und Tochter Jamie (6) einen Kater. Ein Fell-Kostüm wurde mit Watte ausgestopft und mit einem roten Herz versehen. „Dann bekommt das Tier noch eine richtige Geburtsurkunde“, sagte Elisa Kulinna. Jamie nannte ihren Kater „Felix“.

Immer der Nase nach führte der Weg in die Weihnachtsbäckerei. Dort stachen die Kinder leckere Plätzchen aus. Mitten im Gang konnten unter Anleitung Adventsgestecke gebastelt werden.

Traditionell werden auch ehemalige Lehrer eingeladen. Zu ihnen gehörte diesmal Rosemarie Zehmke. Sie war 1961 als 19-Jährige an die Stülper Schule gekommen und zeitweilig als Vize-Direktorin tätig. „Ich komme immer wieder gern in die Schule“, sagte sie, „und treffe jedes Mal ehemalige Schüler, die jetzt selbst schon Eltern oder Großeltern sind.“

Von Elinor Wenke

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