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Teltow-Fläming Startklar für MAZ-Osterwanderung
Lokales Teltow-Fläming Startklar für MAZ-Osterwanderung
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07:30 24.03.2018
Helmut Werner (l.) und Thomas Kreutzmann haben die Wanderstrecke bei Schneetreiben komplett in Augenschein genommen. Quelle: Elinor Wenke
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Petkus

In gut einer Woche geht die Märkische Allgemeine mit ihren Lesern auf Wanderschaft. Für Ostermontag lädt der Regionalverlag Dahmeland-Fläming zur 25. MAZ-Osterwanderung nach Petkus ein. Bis dahin hoffen natürlich alle auf trockenes Wetter und milde Temperaturen. Doch auch bei Flockenwirbel und Minusgraden haben die Partner vor Ort keine Mühe gescheut, um die Wanderroute optimal vorzubereiten.

Thomas Kreutzmann, Tourismus-Mitarbeiter der Stadt Baruth, und der Petkuser Ortsvorsteher Helmut Werner fuhren in dieser Woche mit dem Geländewagen die komplette Strecke ab. „Wir schauen, ob man gut laufen kann oder ob noch Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen“, sagte Thomas Kreutzmann.

Das 300 Jahre alte Fachwerkhaus diente als Wohnsitz für die Merzdorfer Müllersfamilie. Quelle: Elinor Wenke

Die Wanderroute führt nur zu Beginn über Asphalt und dann überwiegend durch den Wald oder vorbei an freiem Feld in Richtung Merzdorf. Zunächst geht es vorbei an der Petkuser Energieholzplantage. Auf dieser Bio-Fläche werden schnellwachsende Pappeln angepflanzt, um in kurzen Umtriebszeiten das Holz als nachwachsenden Rohstoff zu gewinnen. Dann passieren die Wanderer die ausgediente Pflanzenkläranlage. Dort wurde Abwasser durch das Zusammenwirken von Pflanzen, Mikroorganismen und Wasserbestandteilen gereinigt.

Zahlen und Fakten zur MAZ-Osterwanderung

Die MAZ-Osterwanderung findet traditionell am Ostermontag statt. Premiere war im Jahr 1994 die Wanderung von Ludwigsfelde nach Thyrow. Jedes Jahr gibt es eine neue Route.

Fast 24 000 MAZ-Leser haben bisher an den Wanderungen teilgenommen.

In diesem Jahr ist der Start am 2. April am Petkuser Sportzentrum.

Im Jahr 2002 war Petkus schon einmal Startpunkt, damals ging es nach Ließen. Die Stadt Baruth war im Jahr 2009 Gastgeberort mit der Wanderung nach Paplitz und zurück über den Weinberg.

Anschließend geht es zum Wehrsdorfer Teich. „Dort hat es vor 200 Jahren mal ein winziges Dorf gegeben“, erzählt Helmut Werner. Der 71-Jährige ist gebürtiger Petkuser und kennt in seinem Heimatort nahezu jeden Baum und jeden Strauch. „Das jetzige Gewässer wurde künstlich angelegt, aber der kleine Teich dort hinten ist der originale“, erklärt er.

Etwas geschützt ist ein 1000 Quadratmeter großer Getreide-Zuchtgarten der KWS Lochow GmbH angelegt. „Das ist eine Isolierstelle, um die Roggenzucht von unerwünschten Einflüssen fernzuhalten“, erklärt Helmut Werner.

Merzdorfer laden zum Zwischen-Imbiss

Nach gut der Hälfte der Strecke laden die Merzdorfer zu einem Zwischenimbiss ein – aus Sicherheitsgründen nicht direkt am Straßenrastplatz, sondern nebenan auf einer Lichtung. Dort kann man auch einen Blick auf die alte, fast vergessene Bockwindmühle werfen. „Die stammt aus dem 15. Jahrhundert“, erzählt Helmut Werner, „und die benachbarte Fachwerk-Ruine ist auch schon 300 Jahre alt.“ Dort hatte einst die Müllersfamilie gewohnt, nachdem die erste Mühle im Ort abgebrannt war.

Am Ende der langen Erkundungstour befinden Helmut Werner und Thomas Kreutzmann: „Die Strecke ist frei von Hindernissen.“ Ein Mitarbeiter des Landgutes Petkus wird aber mit einem motorisierten Schieber noch einige Furchen glätten.

So kann es am 2. April getrost an den Start gehen. Hannah Suppa, die Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen, und der Geschäftsführer des MAZ-Regionalverlags Dahmeland-Fläming, Lothar Mahrla, werden die Wanderer um 10 Uhr begrüßen und natürlich selbst mitspazieren.

Von Elinor Wenke

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