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Teltow-Fläming Startschuss für Schulreporter-Projekt
Lokales Teltow-Fläming Startschuss für Schulreporter-Projekt
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12:56 26.02.2018
Zeitung lesen kann Spaß machen und interessant sein. Das wissen die Schüler der Wünsdorfer Oberschulklasse 10 a. Quelle: fotos: Frank Pechhold (4)
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Wünsdorf

Zeitung macht ab heute wieder Schule in der Region Dahmeland-Fläming. Groß ist die Vorfreude auf tolle Texte und Themen auch in der Oberschule Wünsdorf. Hier nimmt die von Ines Moeß geleitete Klasse 10 a am Projekt MAZ-Schulreporter 2.0 teil.

„Voriges Jahr waren wir als einzige Klasse dabei“, sagt Schulleiterin Moeß. Diesmal sei es ihr gelungen, mit Anne Moritz-Prinzler und Thomas Singer zwei weitere Kollegen für das Projekt zu begeistern. „Da bin ich schon zufrieden.“ Schließlich sei es ganz wichtig, die Lesekompetenz der Schüler als Grundlage für alle anderen Fächer zu entwickeln. „Und ich habe eben die Erfahrung gemacht, mit der Zeitung kann man das sehr gut“, sagt Moeß. In Deutsch werde sie die MAZ-Lektüre in die Prüfungsvorbereitung einbeziehen. Anhand der Zeitung könne man Textverständnis, Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik üben. „Die Schüler stehen dem Reporter-Projekt aufgeschlossen gegenüber.“ Letztlich führe sie die Begeisterung für die Lesemotivation darauf zurück, dass jeder in der Zeitung etwas für sich findet.

Gina-Marie Milker: „Zeitung kann eigentlich sehr interessant sein.“

„Zeitung kann eigentlich sehr interessant sein. Da gibt es schon ganz schöne Artikel“, sagt Gina-Marie Milker und macht auch gleich einen Themenvorschlag: „Warum gibt es keine Wärmehalle am Bahnhof in Wünsdorf?“ So eine Halle wäre gerade im Winter schön, wenn man bei Minusgraden auf den Zug wartet. „Da friert man sich den Arsch ab.“

„Mich würde interessieren, wie es in den Schulen rund herum läuft“, sagt Angelique Hensel. Beispielsweise habe die Oberschule Wünsdorf im Gegensatz zu den Schulen in der Waldstadt und Dabendorf keinen richtigen Sportplatz. „Das ist schlecht für unsere Noten, weil man auf nassem Rasen keinen richtigen Sprint hinlegen kann“, so die Schülerin. „Ist da irgend was geplant?“

Max Widdua: „Ich möchte wissen, was in meiner Umgebung passiert.“

Mehr Artikel über Veranstaltungen im Ludwigsfelder Kulturhaus wünscht sich Max Widdua, der in der Autobauerstadt wohnt. „Darüber wird viel zu wenig berichtet.“ Max liest „die MAZ ab und zu, wenn ich sie von unserem Nachbarn bekomme. Ungefähr einmal in der Woche.“ Der Nachbar weiß, dass Max sich für den Lokalteil interessiert und bringt dem Jungen deshalb die Zeitung. „Ich möchte eben wissen, was in meiner Umgebung passiert“, sagt Max. Besonders gerne lese er Beiträge über Ortsgeschichte und aktuelle Politik.

Auf seinem Handy informiert sich Paul Müller auch über die neuesten Meldungen in der MAZ. „Da läuft so eine Art Nachrichtenticker.“ Wenn er den Ticker anklickt, erscheinen die Nachrichten schon ein bisschen an seine Interessen angepasst: Sport, Kunst, Kultur, Kino, Theater, viel Internationales. „Auch ein bisschen Politik ist dabei.“

Zeitung ist seriösere Quelle als Internet

„Wenn ich jetzt vier Wochen lang jeden Tag in der Schule die MAZ bekomme, ist das super“, freut sich Sarah Ferchland. Da könne sie sich besser über aktuelle Politik informieren. „Man weiß ja, dass das Internet auch manchmal lügt. Deshalb erwarte ich, dass die Zeitung auch über Fake News aufklärt und die Wahrheit berichtet.“

Von Frank Pechhold

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