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Teltow-Fläming Stelen wie Bauklötze
Lokales Teltow-Fläming Stelen wie Bauklötze
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18:57 23.05.2013
DAHME

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Am Mittwoch wurden vier Stelen im Vorgarten der Oberschule der Öffentlichkeit präsentiert. Sie entstanden in Zusammenarbeit zwischen Schülern, Schulleiter Henri Kuhl, Heimatforscher Christian Henkert, Museumsleiter Tilo Wolf und dem Amt Dahme mit Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischem Stadtkern. Jugendliche hatten bereits in der Vergangenheit Fotos, Schulbänke, Schiefertafeln, Zeugnisse und Schulbücher zusammengetragen und ein Schulmuseum gestaltet. Mit Fotos aus diesem Fundus sowie mit aktuellen Abbildungen aus der schuleigenen Foto-AG wurden die roten Stelen versehen. Texte und Bilder wurden dafür auf wetterfeste Folie gedruckt. Die Stelen ruhen auf leuchtend gelben Sockeln und wirken ein wenig wie große Bauklötze. Sie geben nun dauerhaft Auskunft über den Einfluss der deutschen Geschichte auf das Leben in der Schule, was sich vor allem an unterschiedlichen Aufnahmen von der Aula ablesen lässt.

Im Jahre 1904 wurde im stattlichen Gebäude am Nordhag eine Landwirtschaftsschule eröffnet. Später war es Stätte für eine Oberrealschule, eine Lehrerbildungsanstalt, eine Volksschule und ein Gymnasium, das vor wenigen Jahren in die heutige praxisorientierte Bildungseinrichtung umgewandelt wurde. „Noch heute wenden sich etwa zehn Prozent der Schulabgänger einem landwirtschaftlichen Beruf zu“, berichtete Henri Kuhl in seiner Rede. Den feierlichen Rahmen gestalteten die Jugendlichen zum großen Teil selbst. Manina Liepe (Gitarre/Gesang) und Patrick Neumann (Gitarre) ließen Saiten und Stimmbänder erklingen. Andere Schüler servierten alkoholfreie Cocktails.

Im Schulmuseum setzte sich Peter Rose in eine alte Bank. Seine Körpergröße ließ den Ruheständler eher zaghaft die Beine unter das niedrige Schreibpult schieben. „Mein Vater besuchte die Landwirtschaftsschule, mein Bruder und ich absolvierten hier das Abitur. Unsere Schwester lernte ebenfalls in diesem Gebäude“, erzählte der Berliner und schwelgte in weiteren Erinnerungen. „Diesen Anlass wollte ich unbedingt nutzen, um herein zu schauen.“

Im Jahr 2008 konnte die Schließung der Otto-Unverdorben-Schule durch engagiertes Handeln der Lehrer mit Unterstützung des Amtes verhindert werden. Mittlerweile sind die Schülerzahlen stabil. Zurzeit lernen 235 junge Menschen in der Oberschule. (Von Martina Jäger)

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